| Hintergrund |
04.10.2011, 16:03 |
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Die wichtigsten Punkte zur Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise aus Sicht der Österreichischen Schule
Dreh-
und Angelpunkt der Krise: Das faule Geldsystem
Der alles entscheidende Kern der Krise ist das faule
Geldsystem. Dem weltweiten Papiergeldsystem fehlt seit 1971 jede Deckung. Das
hat eine massive Geld- und Kreditausweitung durch Politik und Zentralbanken
ermöglicht. Nur durch das beliebig vermehrbare Papiergeld war die derzeitige
exorbitante Verschuldung überhaupt möglich. Das mengenweise neu geschaffene
Geld gibt völlig falsche Preissignale vor, die massenhaft zu Fehlinvestitionen
verleitet haben. Dies hat zu einem künstlichen Boom geführt, den man über
Jahrzehnte durch immer neues Geld aufrecht gehalten hat. Die zwangsläufig
notwendige Bereinigung der Fehlentwicklungen durch einen Bust hat man so immer
weiter hinausgezögert. Doch je länger man ihn aufhält umso schlimmer werden
seine Auswirkungen. Eine Bereinigung ist letztendlich unabdingbar, und der Tag
der Abrechnung rückt unaufhaltsam näher. Aber nicht nur für die gigantischen
Verwerfungen, die zur derzeitigen Finanz-, Wirtschafts- und Staatsschuldenkrise
geführt haben, ist das faule Geldsystem verantwortlich. Auch eine ganze Reihe
von weiteren Auswüchsen in unseren Wohlfahrtsstaaten gäbe es in einem gesunden
Geldsystem nicht. Schlicht und ergreifend, weil es das Geld dafür gar nicht
gegeben hätte. So wären beispielsweise die zuletzt von Herrn Sarrazin
thematisierten, unfassbaren Missstände in der Einwanderungs- und Sozialpolitik
genauso wenig entstanden wie unsere krebsartig wuchernden, bankrotten
Wohlfahrtsstaaten insgesamt. Fast überall wo heute eklatanteste Missstände zu
beklagen sind, sind sie durch Staatsinterventionen entstanden, die nur mit Papiergeld durch ständig wachsende
Verschuldung finanzierbar waren.
Þ
Dreh- und Angelpunkt des gesamten Geschehens ist das faule
Geldsystem mit der darin möglichen unbegrenzten Geld- und Kreditexpansion durch
die Zentralbanken. Der dadurch erzeugte künstliche Boom ist das eigentliche
Übel mit massivsten Fehlentwicklungen. Sie müssen zwangsläufig in einem Bust
bereinigt werden. Je länger man ihn hinauszögert, desto schlimmer werden seine
Auswirkungen. Es gibt keinen schmerzfreien Weg aus der Krise.
"Was die Leute nicht verstehen ist, dass der Boom das Leiden ist und
der Bust die Heilung. Alles was die Regierung tut, ist konzipiert um das Leiden
zu verlängern und die Heilung zu verhindern."
Ludwig von Mises
"Gelddrucken" –
Inflationierung im Teilreserve-Bankensystem
Bei der Geldvermehrung im sogenannten Teilreserve-Bankensystem handelt es sich
um einen subtilen Mechanismus, mit dem eine Währung nach Belieben durch neues
Geld – von den Zentralbanken geschaffen und über die Geschäftsbanken
vervielfacht in Umlauf gebracht – inflationiert und damit entwertet werden
kann. Diesen Vorgang in seiner schlimmsten Form, bei dem im Endeffekt legales
Falschgeld in ganz großem Stil in Umlauf gebracht wird, nennt man verschleiernd
und beschönigend Monetisierung oder Quantitative Easing. Er ist dem
Normalbürger nur schwer begreiflich zu machen.
Þ
Wer das "Gelddrucken" der Zentralbanken befürwortet, der befürwortet
die niederträchtige Entwertung des Geldes. Geldentwertung bedeutet Entwertung
der Ersparnisse und damit des Ertrages der gesamten darin steckenden
Lebensarbeit der Menschen. Nur sehr wenige Menschen erkennen, dass es eine Form des Diebstahls
an dem Geld und der Arbeit der Bürger ist.
"Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an
seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems,
dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der
Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen,
vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich
ist."
Rothschild, 1863
Zentralbank-Reserven,
das Maß der möglichen Geldschöpfung
Beim Quantitative Easing oder Monetisieren kaufen die
Zentralbanken Staatsanleihen mit neu geschaffenem Geld. Dabei ist es
gleichgültig ob sie direkt neu ausgegebene Staatsanleihen von den Staaten auf
dem sogenannten Primärmarkt oder bereits ausgegebene Anleihen auf dem Sekundär-
oder offenen Markt kaufen. In beiden Fällen erhöhen sich die Reserven der
Zentralbanken um den Kaufbetrag. Die Erhöhung der Reserven ist ein Maß für die
Erhöhung der Geldmenge, die im Teilreserve-Bankensystem insgesamt möglich ist.
Als Faustformel kann man davon ausgehen, dass die Geldmenge insgesamt um die
Erhöhung der Reserven multipliziert mit dem Kehrwert des Mindestreservesatzes ausgeweitet
werden kann. Bei der EZB beträgt die Mindestreserve 2%. Durch jede Erhöhung der
Reserve kann hier insgesamt die 1/0,02 = 50fache Geldmenge neu in Umlauf
gebracht werden. Nur in Krisenzeiten, wie derzeit, wird diese Möglichkeit von
den Geschäftsbanken kurzfristig nicht voll ausgeschöpft, so dass bisher die
Inflation noch nicht stärker eingesetzt hat. Die Voraussetzung dafür ist in
Form der massiv erhöhten Reserven längst geschaffen. Die Notenbanker verkünden,
dass sie bei einsetzender Inflation einfach aus der Monetisierung aussteigen
werden. Das ist illusorisch, da weder der richtige Zeitpunkt erkennbar, noch
ein sofortiger massenweiser Verkauf der Reserve-Papiere möglich ist. Die
propagierte Exit-Strategie gibt es nicht. Sie werden Geld drucken bis es zu
spät ist und die finale Krise durch Hyperinflation das ganze System auslöscht!
Þ
Jede Erhöhung der Reserven einer Zentralbank ermöglicht eine
vom Mindestreservesatz abhängige, vervielfachte Erhöhung der Geldmenge. Bei der
Monetisierung erhöhen sich die Reserven um den Wert der gekauften
Staatsanleihen. Damit sind derzeit bereits die Voraussetzungen für massive
Inflation geschaffen und das Monetisieren wird extensiv fortgeführt werden.
"Gelddrucker-Irrenanstalt"
Marc Faber über die FED
Prognosen unserer
"Eliten"
"Politische Wirtschaftsexperten",
"hochkarätige Mainstream-Ökonomen" und "fachkundige
Mainstream-Journalisten", lagen bisher, vor und während der Krise, in
ihren Einschätzungen immer absolut eklatant daneben! Unbeschreiblich und
unbegreiflich falsch lag z. B. auch Ben Bernanke, der wichtigste Notenbanker
der Welt. Warum hört noch jemand auf solche Leute, die damit selbst ihre
völlige Unfähigkeit zu einer vernünftigen Einschätzung der Krise unter Beweis
gestellt haben?
Þ
Die Prognosen unserer Eliten zur Krise waren und sind so
grottenschlecht, daß man sie schlicht und einfach vergessen kann. Vernünftige
Aussagen oder gar Entscheidungen sind von diesen Leuten nicht zu erwarten, es
geht ihnen nur noch um System- und damit Machterhalt – koste es was es wolle.
"Die letzte Pflicht eines Zentralbankers ist es, der Öffentlichkeit
die Wahrheit zu sagen."
Alan Binder, früherer Vize-Vorsitzender der Federal Reserve
(FED)
Kein Problem gelöst
Keines der riesigen Probleme im Finanzsystem ist durch die ebenso
riesigen Staatsinterventionen gelöst worden. Genauso wenig wie sich eine
Privatperson reich konsumieren kann, können es Staaten! Eine Krise, die durch
Geld- und Kreditmengenwachstum ausgelöst wurde, kann nicht durch noch massivere
Geld- und Kreditexpansion beseitigt werden. Was erreicht wurde, ist lediglich
eine Verschiebung zu einer späteren, noch weiter verschlimmerten Krise.
Hauptursache der Krise und aller damit einhergehenden Entartungen ist das
beliebig vermehrbare Papiergeld unter der Zwangswirtschaft der Zentralbanken.
Þ
Kein einziges der fundamentalen Probleme, die der Krise zugrunde liegen, wurde
bisher angegangen, geschweige denn gelöst. Solange sich daran nichts ändert,
kann von einem Ende der Krise keine Rede sein.
"Verschuldung ist nichts weiter als vorgezogener Konsum, der in der
Zukunft ausfällt."
Dr. Hjalmar Schacht, Reichsbankpräsident
1923-1930
Ist die Krise beendet?
Vielmehr ist zu vermuten, dass die Krise in die nächste
Stufe eskaliert. Durch die massivsten Markteingriffe aller Zeiten kann der
"perfekte Sturm", der auf uns zukommt, zwar durchaus noch etwas
aufgehalten werden. Irgendwann ist aber auch das große Spektrum des Staates zur
Manipulation und Volksverdummung erschöpft. Also, nicht durch weltfremde
Durchhalte-Propaganda irremachen lassen und vorsichtig bleiben. Nochmal: Die
Leute von denen sie gemacht wird, haben die Krise nicht kommen sehen und ihren
Verlauf bisher dauernd so falsch eingeschätzt, wie es schlimmer nicht geht!
Warum sollten sie jetzt deren Ende richtig prognostizieren? Die Aussage von
Frau Merkel im Herbst letzten Jahres: "Die Krise ist gemeistert!",
kann man treffend nur noch als Wahnsinn oder bewusste Endsieg-Propaganda
bezeichnen.
Þ
Das ausgerufene Ende der Krise ist reine Propaganda. Es handelt sich um eine
vorübergehende Erholung durch gigantische künstliche Stimulation. Die Krise
wird danach verschlimmert eskalieren. Wann lagen denn die sogenannten Experten
und Politiker jemals in der jetzigen Krise richtig? Auch diesmal werden sie
sich irren.
„Die Geschichte staatlichen Umgangs mit Geld ist, mit Ausnahme einiger
kurzer glücklicher Perioden, eine Geschichte von unablässigem Lug und Trug.“
Friedrich August von Hayek
Eklatantes Versagen
angeblicher Eliten
Nachdem sie die Krise schon nicht haben kommen sehen, wird
auch bei ihrer Bewältigung das Versagen unserer Politiker, Staatsökonomen und
Notenbanker immer offensichtlicher. Eine Grundlage für vernünftiges Handeln
würde die Österreichische Schule der Ökonomie bieten. Sie verfügt als einzige
ökonomische Denkrichtung über fundierte, schlüssige Erklärungen für die
Fehlentwicklungen in unseren modernen Wohlfahrtsstaaten und auch für die
derzeitige Finanz- und Wirtschaftskrise. Da sie aber ganz klar aufzeigt, dass
unsere angeblichen "Eliten" selbst maßgeblich zur Verursachung der
Krise beigetragen haben und ihnen stark die Hände binden würde, ist diese
Ökonomie ihnen ein Dorn im Auge.
Þ
Politiker, Staatsökonomen und Notenbanker haben in der Krise komplett versagt.
Nichts wurde von ihnen erkannt, nichts wurde von ihnen gelöst, alle von ihnen
getroffenen Maßnahmen gehen genau in die falsche Richtung. In Wahrheit sind sie
mit ihrem "Geldsozialismus" die Hauptverantwortlichen für die Krise.
"Wenn Ausbeutung für eine Gruppe in der Gesellschaft zu einer Form des
Lebens wird, so wird sie für sich selbst ein Rechtssystem schaffen, was dies
autorisiert, und einen Moral-Kodex, der dies glorifiziert."
Frederic Bastiat
Förderung von Destruktivismus und
Misswirtschaft
Zuerst hat man mit dem Geld der Steuerzahler marode Banken und
Großunter-nehmen "gerettet". Jetzt sind die Staaten in der EU an der
Reihe, die am stärksten abgewirtschaftet haben. Damit geht der gigantische
Moral Hazard, die Förderung von Destruktivismus und Misswirtschaft, in die
nächste Stufe. Der Bürger zahlt entweder direkt durch Steuern, oder indirekt
durch neue Staatsverschuldung. Hinzu kommt die Entwertung des Euro durch die
Monetisierung der EZB, die, trotz der sich immer weiter verschlechternden
Ratings, z. B. griechische Staatsanleihen direkt kauft und bekundet hat, dies
auch auf Ramsch-Niveau noch weiter zu tun. Mehr und mehr Schrott-Papiere im
Tausch für frisches Geld. Der Bürger zahlt und zur Belohnung entwertet die EZB
noch das was ihm bleibt durch bewusste Inflationierung.
Þ
Die Erhaltung von maroden Banken, Firmen und Staaten ist nichts anderes als die
Förderung von Misswirtschaft und Verantwortungslosigkeit in gigantischem Umfang
(Moral Hazard). Wie immer auf Kosten derjenigen, die gut und verantwortlich
gehandelt haben. Diese Bewahrer-Politik, die mit Systemrelevanz, der Erhaltung
von Arbeitsplätzen, usw. begründet und als alternativlos bezeichnet wird, ist
amoralisch und zerstörerisch.
"Geld ist das Barometer der Moral einer Gesellschaft. Wenn Sie
sehen, dass Geschäfte nicht mehr freiwillig abgeschlossen werden, sondern unter
Zwang, dass man, um produzieren zu können, die Genehmigung von Leuten braucht,
die nichts produzieren, dass das Geld denen zufließt, die nicht mit Gütern,
sondern mit Vergünstigungen handeln, dass Menschen durch Korruption und
Beziehungen reich werden, nicht durch Arbeit, dass die Gesetze Sie nicht vor
diesen Leuten schützen, sondern diese Leute vor Ihnen, dass Korruption belohnt
und Ehrlichkeit bestraft wird, dann wissen Sie, dass Ihre Gesellschaft vor dem
Untergang steht."
Ayn Rand
Politik leistet nichts!
Die Politik beschäftigt sich fast ausschließlich mit Problemen, die
sie selbst durch ihre Eingriffe in Bereiche, in denen sie eigentlich überhaupt
nichts zu suchen hat, verursacht hat. Zusammen mit einem riesigen Gefolge von
"Experten" ist sie schon seit Jahrzehnten sowohl in ihren
"Kämpfen gegen ..." als auch in ihren "Kämpfen für ...",
trotz horrender eingesetzter Mittel, völlig erfolglos, in der Regel vergrößert
sie sogar den Schaden noch erheblich. Ein Paradebeispiel ist der andauernde,
wahnwitzige "Kampf gegen die Arbeitslosigkeit". "Politik leistet
nichts!" ist bei genauerem Hinsehen eher noch moderat, denn in
Wirklichkeit ist sie sogar schädlich. Leider kommt der Normalbürger kaum zu einer
solch vernichtenden Erkenntnis, da Politiker immer geschickt von der
Verantwortung für ihren Murks ablenken und mit Vorliebe Sündenböcke dafür
anprangern – z. B. böse Spekulanten, böse Migranten, .... – und sich
anschließend aufmachen, um sie zum "Wohl der Bürger" zu "bekämpfen".
Þ
Politik leistet nichts, wenn man einmal von den Schäden und der unglaublichen
Wertevernichtung – auch der nichtmateriellen – absieht, die sie durch immer
weiter ausufernde Interventionen anrichtet.
"Die politische Kaste muss ihre Existenzberechtigung beweisen, indem
sie etwas macht. Weil aber alles, was sie macht, alles viel schlimmer macht,
muss sie ständig Reformen machen, das heißt, sie muss etwas machen, weil sie
etwas gemacht hat. Sie müsste nichts machen, wenn sie nichts gemacht hätte. Wenn
man nur wüsste, was man machen kann, damit sie nichts mehr macht."
Roland Baader
Ist der Kapitalismus gescheitert?
Als Ursache der Krise ist ständig vom "Scheitern des
Kapitalismus", von "kapitalistischer Gier", vom "gierigen,
ungezügelten Markt" usw. die Rede. Wenn man weiß, was Kapitalismus
eigentlich bedeutet, nämlich freie Marktwirtschaft, unantastbares
Privateigentum und uneingeschränkten Wettbewerb, erkennt man leicht, dass es
sich bei solchen Aussagen um völligen Unfug und antikapitalistische Propaganda
handelt. Beim massiv regulierten Finanzsystem mit seiner Geld-Planwirtschaft
handelt es sich um nichts anderes als einen üblen Korporatismus, ein Kartell
zwischen Politik und Großunternehmen – allenfalls eine Art
"Spießgesellen-Kapitalismus", der praktisch das Gegenteil eines
freien Marktes und damit von wirklichem Kapitalismus ist. Leider herrscht bei
uns eine völlige Begriffsverwirrung. Der Begriff Kapitalismus ist absolut
negativ belegt und man diffamiert ihn immer weiter, indem man ihm alle möglichen
Auswüchse in die Schuhe schiebt, die mit wirklichem Kapitalismus rein gar
nichts zu tun haben.
Þ
Die These vom "Scheitern des Kapitalismus" ist
lächerlich. Ganz einfach, weil es in unserem Geld- und Finanzsystem keinen
Kapitalismus mehr gibt. Schuld an der Krise ist die Geld- und Kreditexpansion,
die nur in einem Papiergeldsystem und der Geld-Planwirtschaft der Notenbanken
möglich ist. Es handelt sich also um das Scheitern von etwas, was noch immer
und überall gescheitert ist, nämlich Sozialismus, genauer gesagt um
"Geldsozialismus".
"Mit Gier die Inflationskrise erklären zu wollen, gleicht dem Versuch,
den Sturz eines von einem Hochhaus gestoßenen Menschen mit der Schwerkraft zu
erklären."
Michael von Prollius
Ende der Fahnenstange
Die USA und die FED haben keine Wahlmöglichkeiten mehr. Die
Leitzinsen können nicht mehr gesenkt werden, sie sind schon seit über
zweieinhalb Jahren bei 0%. Die Verschuldung der USA kann auf normalem Weg nicht
mehr viel weiter gesteigert werden, das Haushaltsdefizit liegt schon bei 1,5
Billionen US-Dollar jährlich. Die einzige Maßnahme die bleibt ist die nächste
Runde Quantitative Easing, also monströse Gelddruckerei in der nächsten Potenz.
Obwohl man gerade wieder von einem Ende schwadroniert, wird sie demnächst eingeläutet
– offen oder versteckt. In ähnlicher Zwickmühle befinden sich fast alle
weiteren wichtigen Staaten und ihre Zentralbanken. Die möglichen Eingriffe
verlieren immer mehr an Wirksamkeit und sind zudem zum großen Teil
ausgeschöpft.
Þ
Die Werkzeuge der Zentralbanken werden zunehmend stumpfer
und gehen ihnen zudem noch aus. Es bleibt nur noch Gelddrucken zur Finanzierung
der exponentiell steigenden Schuldenlast. Wenn die Menschen die Amoral und die
Folgen dahinter entdecken ist das Ende der Fahnenstange schnell erreicht.
"Politische
Macht vermag das ökonomische Gesetz niemals außer Kraft zu setzen."
Eugen von Böhm-Bawerk
Versagen der Medien
Unsere Massenmedien betreiben seit Jahrzehnten einen
sklavischen Schoßhund-Journalismus für eine immer weiter abhebende politische
Klasse. Sie stützen diese angebliche Elite dabei, uns mit ihrem immer weiter
ausufernden, ökonomisch und moralisch zerstörerischen Interventionismus in den
Untergang zu treiben. Der Staat ist ein grundsätzliches Übel. Ein Zwangs- und
Unterdrückungsinstrument mit dem Bestreben sich immer weiter auszubauen und
immer mehr Ressourcen zu verschlingen. Jeder staatliche Eingriff muss daher
kritisch hinterfragt und nicht noch hofiert werden.
Þ
Die Kontrollfunktion der Medien, als angeblich vierte Gewalt
im Staat, hat bei uns nicht nur versagt, sondern sich ins Gegenteil verkehrt –
und dies nicht zum ersten Mal.
"Jeder anständige Mensch schämt sich für die
Regierung unter der er lebt."
H. L. Mencken
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