 | | Smart Investor Mission Statement (SIMS) - Wer wir sind, was wir wollen! |
Nach nunmehr knapp drei Jahren Baisse sind die Anleger frustriert und haben kein Vertrauen mehr. Kein Vertrauen mehr in die Medien, kein Vertrauen in Analysten und letztlich sogar kein Vertrauen mehr in die Börse an sich. Der Eindruck drängt sich auf, daß einem jahrelang nur Unsinn erzählt wurde – und sich an diesem Zustand auch bis dato nicht wirklich schon etwas geändert hat. Das Bedürfnis, sich über die Medien mit dem Thema Börse & Wirtschaft kritisch auseinanderzusetzen, nimmt demzufolge im breiten Publikum tendenziell weiter ab.
Ein Buy-an-Hold existiert nicht mehr!
Diese Entwicklung ist nicht nur bedauerlich, sie ist sogar überflüssig, ja schädlich. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Märkte sowohl unter kurz- als auch unter langfristigen Gesichtspunkten stets Chancen parat halten. Wer der Börse (z.B. aus Frust) den Rücken kehrt, verzichtet nunmehr definitiv darauf, unvorteilhafte Entwicklungen in der Vergangenheit durch eine überlegtere Strategie gut zu machen. Eine Strategie, die den veränderten Bedingungen Rechnung trägt und die konsequenterweise dazu führt, daß man sich von dem in den letzten zwei Jahrzehnten zum Allgemeingut entwickelten Buy-and-Hold-Denken verabschieden muß. Nur wer aus bisherigen Fehlern seine Lektionen zu lernen bereit ist, bleibt auch im Spiel. Und das wiederum kann nur jemand, der in den vergangenen Jahren wenigstens einen Teil seines zur Disposition stehenden Kapitals bis heute konservieren konnte, mithin also schon bewiesen hat, daß er Ansätze eines smarten Investoren in sich trägt. Genau hier setzt das Magazin Smart Investor an. Nun sind die Massenmedien mit ihren in den 80er und 90er Jahren herangezüchteten Schönwetterkapitänen weder in der Lage, noch wirklich willens, sich auf die veränderte Situation an den Börsen einzustellen. Seien wir ehrlich: Nur Optimismus verkauft sich gut fürs breite, aber eben zahlende Publikum.
Kein alter Wein in neuen Schläuchen
Der Smart Investor verfolgt einen völlig anderen Ansatz. Wir wollen mit offenen Karten spielen, differenzieren und „um die Ecke denken“, uns aus dem Fenster lehnen. Neue erfolgversprechende Analysekonzepte haben im Smart Investor genauso ihre Berechtigung wie das Einräumen von Fehlprognosen. Diese werden nicht unter den Tisch gekehrt, sondern wieder aufgegriffen, um herauszufinden, wie es dazu kam. Kurz: Der Smart Investor soll dem Leser helfen, eine gute Performance für sein Depot zu erwirtschaften. Diesen Anspruch haben zwar grundsätzlich alle Börsenmagazine, aber kaum eines wird ihm in letzter Konsequenz gerecht. Nochmals: Nur Optimismus verkauft sich gut. Das ist aber nicht die Leitlinie des Smart Investor.
Zehn-Punkte-Programm
Die folgenden zehn Punkte charakterisieren sehr gut die Ansprüche, die wir an unsere neue Publikation nach dem zuvor beschriebenen Muster stellen:
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Wir wollen eine Zeitschrift gestalten, die anregt und Neues anstößt – aber auch unterhält. Eine Zeitschrift, die dabei hilft, Entscheidungen zu treffen, private oder auch berufliche, wirtschaftliche oder finanzielle. Der Smart Investor ist kein Blatt für Pflichtveröffentlichungen und erst recht kein Sprachrohr. Wir können und werden Beiträge bringen, die andere nicht bringen oder sogar verhindern wollen. Ja, der Leser muß gar damit rechnen, hin und wieder mit einer Art „Gegenwissen“ konfrontiert zu werden, welches einen aus den üblichen Denkschemata herauswirft.
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Unser Magazin will auch eine Brücke schlagen zwischen Entwicklungen in der Politik bzw. Gesellschaft und solchen in der Wirtschaft, zwischen jenen, die kurzfristiger Natur sind und jenen, die sehr langfristige Auswirkungen nach sich ziehen. Eines unserer Hauptanliegen ist deshalb das Erkennen und Aufzeigen von längerfristigen Perspektiven, die sich über das schnellebige Tagesgeschäft der Börsenhektik hinwegsetzen. Wer sich mit tagesaktuellen Ausschlägen befaßt, beobachtet keine Rendite, sondern ausschließlich Volatilität. Im optimalen Fall ist ein Teil unserer Beiträge als „zeitlos“ einzustufen. Bei aller langfristigen Betrachtung ist das Smart Investor-Team jedoch fest davon überzeugt, daß eine Rückkehr in den bekannten „Hausse-Modus“ an den Börsen auf absehbare Zeit nicht ins Haus steht. Insofern sollen unsere Beiträge dem Leser entscheidende Hilfestellungen zum Überleben im Börsengeschehen bieten.
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Der Smart Investor setzt auf eigenes Research und auf eine freie Meinung. Prozyklisches Wiedergekäue von allseits Bekanntem kann nicht unser Anspruch sein, sondern die Schaffung von echtem Mehrwert für unsere Leser. Zusätzlich setzen wir auf das Deepest-Knowledge-Prinzip, d.h. externe Autoren mit Spezialkenntnissen schreiben ausschließlich über ihr Spezialthema. Nur so kann unserer Meinung nach eine adäquate Analysetiefe bei all unseren Artikeln sichergestellt werden. Um für Klarheit zu sorgen, werden Fremdbeiträge, die nicht notwendig mit unserer eigenen Meinung übereinstimmen müssen, deutlich als „extern“ kennzeichnet. Dies geschieht in der Regel mit einem beigefügten Bild vom Autor.
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Unser Denkansatz ist stark vom Contrary Opinion-Ansatz geprägt. Das bedeutet nicht, daß wir lukrative Trends außer acht lassen werden. Wenn uns aber etwas fremd ist, dann die Eigenschaft, in den Chor der Masse einzustimmen und der „veröffentlichten Meinung“ zu folgen. Die Massenmeinung, aber auch „altbewährte“ und vermeintlich gültige Börsenregeln werden von uns immer wieder in Frage gestellt werden.
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Einen mundgerechten Fast Food-Journalismus wird man im Smart Investor vermissen. Wenn wir der Auffassung sind, daß die Börsen (oder einzelne Aktien) fallen sollten oder eine Fortsetzung (Wiederaufnahme) der Baisse bevorsteht, so werden wir dies unmißverständlich zum Ausdruck bringen und ausführlich erläutern. Ein Hang oder gar ein Muß zu einem sich gut verkaufenden Optimismus besteht für den Smart Investor ausdrücklich nicht.
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Unser Anspruch liegt nicht nur in dieser Ehrlichkeit gegenüber dem Leser verwurzelt, sondern auch in einer nachvollziehbaren und unerläßlichen Konsistenz – einem schlüssigen Gesamtkonzept. Das heißt natürlich nicht, daß wir mit einmal getroffenen Ansichten „verheiratet“ sein werden. Wenn sich unsere Auffassung zu bestimmten Entwicklungen ändert, dann werden wir auch dies ohne Umschweife einräumen, aber eben auch die dazuführenden Gründe dem Leser dezidiert erläutern. Nur so können wir eine „Pfadunabhängigkeit“ wahren, ohne die man im Börsenleben unterginge.
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Bei unseren Analysen steht das Ergebnis nicht schon im Vorhinein fest. Im Gegenteil: Da wir sämtliche Denk-Scheuklappen ablegen, können wir vom Ergebnis möglicherweise sogar selbst überrascht werden. Ein un-gewöhnliches Ergebnis ist für uns folglich kein un-mögliches Ergebnis. Eigentlich sollte eine solche Herangehensweise den Normalfall darstellen. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, daß das nicht der Fall ist.
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Schon aufgrund der monatlichen Erscheinungsweise kann es im Smart Investor nur um die Darstellung langfristiger Einschätzungen oder aber um die Vermittlung von Prinzipien-Wissen gehen (z.B. zum Wesen der Relative Stärke). Die Vermittlung von Detail-Wissen (z.B. ausführliche Darstellung von Quartalszahlen eines Unternehmens) können und wollen wir nicht leisten.
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Wir werden uns einer kritischen Auseinandersetzung mit unseren Prognosen auch dadurch stellen, daß wir ein Musterdepot führen. Dieses dient nicht dazu, Werte zu pushen oder branchenüblichen Marketing-Geflogenheiten nachzukommen. Entsprechend wohlüberlegt und transparent werden wir das Musterdepot gestalten, wobei die volle Palette an Wertpapieren, Derivaten und Rohstoffen zur Verfügung steht. Die monatliche Erscheinungsweise des Magazins schränkt allerdings die Timing-Möglichkeiten klar ein. In erster Linie soll das Musterdepot deshalb eher eine allgemeine Idee aufzeigen, wie Anleger in diesen Zeiten ihr Depot strukturieren könnten.
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Das oberste Gebot für uns lautet: Performance. Es kann nicht unser Ziel sein, jeden Monat ein paar Seiten zu füllen. Vielmehr sind wir von unserem Börsen-Know how überzeugt, welches wir Ihnen in knapper und unterhaltsamer Weise monatlich darbieten wollen. Der Sinn des Ganzen soll dabei die Hilfestellung zur Kapitalmehrung bzw. im schlechten Szenario zum Kapitalerhalt sein.
Die Inhalte
Der Smart Investor setzt sich aus vier Heftteilen zusammen, welche durch einen gelben Balken (mit schwarzer Schrift) am oberen Seitenrand kenntlich gemacht sind. Im Folgenden eine kurze Charakteristik:
- "Märkte": Langfristige Einschätzungen zu Märkten und Aktien
- "Hintergrund": Darstellung von Methoden und Hintergrundwissen
- "Research": feststehende Analyse-Rubriken
- "Potpourri": Investoren-Portrait, Kolumne, Zitate
Feststehende Rubriken werden durch einen schwarzen Balken (mit gelber Schrift) kenntlich gemacht.
Kurzfristig: Performance, langfristig: Rendite
Während wir im monatlich erscheinenden Smart Investor vorwiegend auf übergeordnete Zusammenhänge eingehen und bewußt die Langfristigkeit herausheben, werden im wöchentlichen Smart Investor Weekly (jeden Dienstag unter www.smartinvestor.de abrufbar) sehr wohl Kurzfristigkeiten, konkrete Signale und Trading-Ideen im Blickpunkt stehen. Diese werden wie bislang vorwiegend technischer Natur sein. Kurzum: An einem guten Markt-Timing ist bekanntlich noch niemand gestorben. Aufgrund der eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten beim Musterdepot des Smart Investor Magazins behalten wir uns vor, unter Timing-Gesichtspunkten auf den wöchentlichen Smart Investor Weekly zu verweisen.
Unsere Internet-Präsenz www.smartinvestor.de dient wie bereits erwähnt unter anderem der Bereitstellung des wöchentlichen Online-Reports Smart Investor Weekly. Daneben werden dort Hintergrundberichte sowie Updates eingestellt werden, auf die das Smart Investor Magazin aus Platzmangel bzw. aufgrund der monatlichen Erscheinungsverweise verzichten muß. Es dürfte sich also lohnen, von Zeit zu Zeit auf unserer Homepage vorbeizuschauen.
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welche die Redaktion für verläßlich hält. Eine Garantie für die Richtigkeit
der Angaben kann allerdings nicht übernommen werden. Bei unaufgefordert eingesandten
Beiträgen behält sich die Redaktion Kürzungen oder Nichtveröffentlichung vor. © Smart Investor Media GmbH 2003, 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009, 2010 |