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AKTUELLES

Musterdepot SIW 14/2020 am 01.04.2020

Immer wieder erreichen uns Leserfragen, warum wir trotz unserer vorsichtigen Grundhaltung in den Musterdepots fast vollständig investiert sind. Zwar hatten wir das Musterdepot durch den Kauf unseres DAX-Puts auch in geringem Umfang abgesichert, aber die ehrlichste Antwort lautet, dass wir die Wucht und Geschwindigkeit mit der uns die jüngste Börsenkrise getroffen hat, dann letztlich doch unterschätzt haben. Allerdings sollte man spätestens dann, wenn schon alle in den Panikmodus umgeschaltet haben, nicht auch noch selbst mit umfangreichen Verkäufen nachlegen. Die Erholungsbewegung der letzten Wochen bestätigt diese Sichtweise. Diesen zweiten Fehler haben wir also nicht begangen. Denn wir sehen durchaus die Möglichkeit für eine regelrechte Fluchtbewegung in Aktien – den vielbeschworenen Crack-up-Boom (CuB) nach Ludwig von Mises –; dies umso mehr, je mehr Geld, Aufkauf- und Fiskalprogramme von Notenbanken und Regierungen auf den Weg gebracht werden.

SI Weekly

„Schuldner aller Euro-Länder, vereinigt Euch!“

Gerade Börsianer wissen, dass es nur wenige Gesetzmäßigkeiten gibt, auf die man sich wirklich verlassen kann. Anders als in Mathematik, Chemie oder Physik gerät der Boden des sicher Geglaubten immer dort recht schnell ins Wanken, wo wir es mit Menschen und deren Befindlichkeiten zu tun haben. Das gilt ganz besonders, wenn – wie in der Corona-Krise – die Lage unübersichtlich ist. Es ist nicht immer Dummheit, wenn altbekannte Schnapsideen plötzlich wieder als ultimative Lösungen für aktuelle Problemlagen präsentiert werden. Manchmal steckt dahinter auch ein geradezu machiavellistisches Kalkül, mit dem aus einer ordentlichen Krise schnell maximaler Nutzen gezogen werden soll. Panik, Zeitdruck und moralische Verpflichtung – vorzugsweise alles zusammen medial und künstlich angefacht – sind eine unschlagbare Kombination, wenn es darum geht, den Menschen etwas unterzujubeln, was nicht in deren Interesse ist und was sie bei genauer Betrachtung entsprechend auch gar nicht wollen würden.

Löcher in der Matrix

Löcher in der Matrix – „spinnerte Idee“

Kaum war die Enteignungsdiskussion des Vorjahres halbwegs abgeebbt, schon bricht die frisch gebackene SPD-Co-Vorsitzende Saskia Espen anlässlich eines aktuellen SPIEGEL-Interviews erneut eine Lanze für den Griff in fremde Taschen:

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