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Aktien-Update: Gazprom

In den letzten Wochen ist es etwas ruhiger um den russischen Rohstoffmulti Gazprom geworden. Erst im Frühjahr hatte die Aktie jedoch eine fulminante Rally hingelegt. Immerhin kündigte das Unternehmen die Ausschüttung einer Rekorddividende von umgerechnet 0,5040 USD je ADR an, die den Aktionären im August tatsächlich zufloss. Der warme Geldregen hat die Aktie in den Fokus vieler Anleger rücken lassen, die Gazprom und die operativen Fortschritte des Unternehmens zuvor jahrelang übersehen hatten.

Löcher in der Matrix – Steuern: „Ich halt‘ sie arm!“

Schwarze Null Es ist nicht so, dass Sparern und Anlegern in Deutschland gebratene Tauben in den Mund flögen. Im Gegenteil: Seit die EZB die Zinsen...

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SmartInvestor.de – Das Magazin für den kritischen Anleger Das Smart Investor Magazin richtet sich vor allem an erfahrene und anspruchsvolle Anleger. Das neue monatlich erscheinende...

SIW 37/2019: Alte weise Männer

Nachdem der Goldpreis seit Juni praktisch nur eine Richtung kannte und von rund 1.300 USD/Feinunze in der Spitze um mehr als 250 USD/Feinunze zulegte, befindet sich der Markt aktuell im Korrekturmodus. Das wäre an sich nicht ungewöhnlich. Auch große Trends werden immer wieder einmal von Korrekturen unterbrochen. Die Besonderheit des Goldmarktes ist eher dessen mediale Begleitung: Wäre der DAX in nur drei Monaten um knapp 20% gestiegen, hätten sich die professionellen Marktbeobachter vermutlich mit immer höheren Kursprognosen gegenseitig überboten.
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Musterdepot SIW 37/2019 am 11.09.2019

Unsere Absicherungsposition hat uns zuletzt Geld gekostet. Angesichts des Momentums nach oben im DAX wollen wir diese teilweise auflösen. Wir verkaufen 600 Scheine (akt. Kurs 14,83 EUR, WKN TR0TAW) bestens zur morgigen Eröffnung. Weitere 600 Scheine behalten wir vorerst, können uns aber vorstellen auch diese Absicherung aufzulösen, falls die Märkte weiter nach oben laufen.

DNB Asset Management

DNB Asset Management gehört zu den führenden Vermögensverwaltern in Skandinavien und beschäftigt rund 140 Mitarbeiter in Norwegen (Oslo und Bergen), Schweden und Luxemburg. Unsere...

SIW 36/2019: Spielernaturen

Kritik für Kritikunfähige Sehr zum Leidweisen jener Menschen, die einfach nur vernünftig leben und wirtschaften wollen, hat sich die Politik wieder einmal in den Vordergrund gespielt und macht keinerlei Anstalten, die große Bühne in absehbarer Zeit zu verlassen. Jüngster Anlass waren die Landtagswahlen vom vergangenen Wochenende. Da zeigten sich ernsthaft Leute geschockt über den Wahlausgang und man mag sich schon fragen, auf welchem Stern die bis zum Sonntag eigentlich gelebt haben? Denn weder die Wahlergebnisse und schon gar nicht die Reaktionen von Medien und Parteien waren in irgendeiner Weise unvorhersehbar oder gar originell. Besonders die Nachlese folgt einer fixen Dramaturgie. Lässt sich auch nur ein bisschen Honig aus dem Ergebnis saugen, klingt das in etwa so: „Bei Erstwählerinnen mit mittlerem Schulabschluss in Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern konnten wir klar punkten und fühlen uns in unserem Ansatz deutlich bestätigt.“ Wo nicht einmal eine nachträglich per Datamining herausgefilterte Splittergruppe identifizierbar ist, folgt die Analyse ebenfalls einem allgemein akzeptierten Muster: Milde Verluste liegen demnach meist daran, dass man die eigenen, alternativlos grandiosen Inhalte, den Wählern einfach noch nicht richtig vermitteln konnte. Das ist jene milde Form der Selbstkritik, der auch Kritikunfähige in schwachen Stunden zustimmen können. Konsequenterweise skandierte das grüne Fußvolk denn auch im Hintergrund einer Fernsehübertragung das Lied der Partei („Die Partei, die Partei, die Partei hat immer recht.“) – ein Lied das bekanntlich auch von SED-Anhängern gerne gesungen wurde, als deren Partei noch im alleinigen Besitz der Wahrheit war. Lediglich bei ganz schweren Niederlagen geht man dann den Ursachen doch etwas auf den Grund und … beschimpft die Wähler der anderen. Der Begriff „Verantwortung übernehmen“ galt früher als Synonym für einen unausweichlichen Rücktritt. Heute heißt es dagegen „Wir haben verstanden.“, was bedeutet, dass man gerne so weiterwursteln will wie bisher.
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Musterdepot SIW 36/2019 am 04.09.2019

Wir haben am 30.8. exakt 5.000 Stücke der Aktie von Argonaut Gold* (akt. Kurs 1,68 EUR, WKN A1C70D) zum Kurs von 1,67 EUR gekauft. Das Unternehmen ist ein mittelgroßer in Mexiko tätiger Goldproduzent mit einer starken Bilanz (Netto-Cash), hohen Cashflows und einem klaren Wachstumsprofil. 2020 möchte Argonaut zu Kosten von ca. 1.075 USD je Unze rund 200.000 Unzen Goldäquivalent produzieren. Die puren Cashkosten liegen bei ca. 850 USD je Unze. Zum heutigen Goldpreis wäre dies ein operativer Cashflow von 130 Mio. USD. Argonaut wird an der Börse derzeit jedoch nur mit rund 450 Mio. CAD, rund 340 Mio. USD bewertet.

Smart Investor 9/2019: Editorial – Ein Hoch auf Kosto!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – diesen Grundsatz sollte jeder Medienschaffende verinnerlicht haben, denn das menschliche Auge sucht auf einer neu aufgeschlagenen Heftseite intuitiv sofort nach dem Bild. Erst dann wird der Text drumherum gelesen.

Aktien Update – Apple Inc.

Wenn in den Medien der laufende Handelskrieg zwischen den USA und China thematisiert wird, taucht häufig Apple* als eines der am meisten betroffenen Unternehmen auf. Was dabei allerdings verwundert: Die Aktie des iPhone-Produzenten notiert bei 208 USD nicht allzu weit entfernt vom Allzeithoch bei knapp 230 USD.

Löcher in der Matrix – Meinungen machen Nachrichten

Bis vor zwei Tagen war die Stimmung an den Märkten ziemlich mau. Gerade läuft eine Entlastungs-Rally, die aber vielleicht nur auf kurzen Beinen steht. Zumindest sind die Hauptprobleme die derzeit die Gemüter der Börsianer erhitzen weiter ungelöst:

SIW 35/2019: Gipfeln …

Man kann dem französischen Staatspräsidenten vieles vorwerfen, aber sicher nicht, dass er kein Händchen bei der Auswahl schöner Tagungsorte hätte. Als Ausrichter des hochsommerlichen G7-Gipfels wählte er das elegante Seebad Biarritz und schuf damit die Rahmenbedingungen für eine entspannte Arbeitsatmosphäre. Das war auch dringend nötig, denn die „Großen Sieben“ sind sich in vielen aktuellen Fragen so uneinig wie schon lange nicht mehr. Gegründet wurde dieser informelle Zusammenschluss der „größten Industrienationen des Westens“ bereits im Jahr 1975. Man sprach damals, nach Ölkrise und mitten im Kalten Krieg, in vielen Fragen mit einer Stimme und hatte ähnliche Themen/Probleme.
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Musterdepot SIW 35/2019 am 28.08.2019

Aufgrund unserer positiven Meinung zu den Edelmetallmärkten haben wir uns auch in den Musterdepots entsprechend stark engagiert. Dadurch ist uns nun allerdings ein echtes Luxusproblem entstanden, da insbesondere Gold- und Silberminen in letzter Zeit stark gestiegen sind, sind unsere Positionen von Wheaton Precious Metals (WKN A2DRBP, akt. Kurs: 27,08 EUR) und Silvercorp (WKN A0EAS0, akt. Kurs: 4,16 EUR) über unsere selbst gesetzte Obergrenze von 10% Depotanteil pro Einzelposition hinausgestiegen.

Löcher in der Matrix – „Öffentliches Interesse“

Zum 1. Juni 2015 ist das Gesetz zur Dämpfung des Mietanstiegs auf angespannten Wohnungsmärkten (kurz: „Mietpreisbremse“) in Kraft getreten. Aus ökonomischer Sicht wurde darüber das Wesentliche gesagt, besonders wenn man den Mietpreis nicht als Ursache der Malaise, sondern als ...

SIW 34/2019: Scheidung auf Italienisch

Wer deutsche Medien verfolgt, konnte bis gestern den Eindruck gewinnen, dass die italienische Regierung lediglich aus einem Mann bestand: Innenminister Matteo Salvini. Anlässlich der gestrigen Aufkündigung des ungleichen Bündnisses zwischen Fünf-Sterne-Bewegung und Lega durch den parteilosen Premierminister Giuseppe Conte, wurde dann offenbar, dass in der Regierung auch noch weitere Personen tätig waren. Mit einer gewissen Schadenfreude wurde im hiesigen Blätterwald vermerkt, dass die Regierung Conte/Salvini gerade einmal 14 Monate hielt. Das allerdings ist, gemessen an den Verweildauern früherer italienischer Regierungen, gar kein so schlechter Wert.