Löcher in der Matrix – Stromkosten, die halbe Wahrheit

„Regierung treibt Stromkosten auf Rekordwert“ (focus.de, 5.7.2013)

50,2% – so hoch soll nach Berechnungen des Bundesverbandes Deutscher Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) der Anteil von Steuern, Abgaben und Umlagen bei der Stromrechnung eines durchschnittlichen Drei-Personen-Haushalts sein. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Denn wer sich reinen Strom im Gegenwert von einem Euro leisten will, muss nicht etwa zwei, sondern eher drei bis vier Euro verdienen. So hoch ist beim Strom nämlich die durchgerechnete staatliche Steuer- und Abgabenlast von der Einkommensentstehung bis zu dessen Verwendung. Ob die damit geförderte „Saubere Energie“ nennenswerten positiven Einfluss auf das Klima hat, darf zwar bezweifelt werden, über einen wesentlich konkreteren Nutzen muss man sich dagegen keine Sorgen machen: „Sauberes Geld“! Nach jüngsten Zeitungsberichten sollen sich viele der hochsubventionierten Windparks nämlich bei einigen sizilianischen „Familienbetrieben“ als Waschanlagen der besonderen Art größter Beliebtheit erfreuen. Der Steuerzahler macht’s möglich.

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