PRIMA – Global Challenges

Der Klimawandel ist – insbesondere nach dem Rekord-Sommer 2018 – in aller Munde. Sogenannte „Öko-Aktienfonds“ rücken dabei immer mehr in den Fokus, so auch der PRIMA – Global Challenges. Die PRIMA Fonds Service GmbH ist eine Investmentboutique, die ihre innovativen Fondsmandate von externen, langjährig erfolgreichen Fondsmanagern verwalten lässt, in dem Fall von Dr. Hendrik Leber.

Investmentansatz

Bei der Auswahl der Zielinvestments gelten strenge Ausschlusskriterien. Firmen, die zum Beispiel ihr Geschäft mit Atomenergie, Rüstung, fossilen Brennstoffen, Bioziden oder chlororganischen Massenprodukten betreiben, müssen draußen bleiben, genauso wie Unternehmen, die gegen grundlegende Menschenrechte oder Umweltauflagen verstoßen. Gern gesehen sind Unternehmen, die substanzielle Beiträge zur Lösung von mindestens einer der kommenden Herausforderungen leisten: Bekämpfung des Klimawandels, ausreichende Versorgung mit Trinkwasser, Armutsbekämpfung, Schutz von Wäldern bzw. nachhaltige Waldwirtschaft sowie Erhalt der Artenvielfalt. Bei der Vorselektion von Aktien bedient sich PRIMA der renommierten Nachhaltigkeits-Ratingagentur ISS-oekom.

Diese Ratingagentur wird von den Investoren bezahlt und nicht von den analysierten Unternehmen. Dadurch werden Interessenkonflikte vermieden. Bevor überhaupt in ein Unternehmen investiert wird, wird geprüft, ob es gegen eines der Ausschlusskriterien verstößt. Außerdem gilt hier der absolute Best-in-Class-Ansatz: Bei oekom gliedert sich ein Unternehmens-Rating in A+ (Prime = Portfolioanwärter) bis D- (not Prime = kein Kandidat für das Portfolio). Untersucht werden
je Branche bis zu 100 branchenspezifische Einzelkriterien. Je mehr die Branche auf der Umwelt- und Sozialebene negative Resultate aufweist, desto mehr steht das Nachhaltigkeitsmanagement in der Pflicht und desto schwerer ist es, die PrimeSchwelle zu erreichen. Am Ende bleiben etwa 375 Unternehmen übrig. Unter diesen wird geprüft, welche mit ihrem Tagesgeschäft einen signifikanten positiven Beitrag zur Lösung der weltweiten Herausforderungen liefern und gleichzeitig eine Marktkapitalisierung von mindestens 100 Mio. EUR aufweisen. Dr. Leber entscheidet unter diesen Titeln, ob und wann eine Aktie gekauft wird. Hierbei spielen zum Beispiel die Bewertung des Titels und auch das Timing eine Rolle. Anleger können über die Prima-Homepage das „Factbook“ mit allen Fondspositionen herunterladen.

Bravouröses Ergebnis

Bis dato schlug sich der Fonds bravourös. Mit einem Plus von 68,40% über fünf Jahre und 11,53% seit Jahresbeginn (Stand: 31.8.2018) sieht man deutlich, dass Nachhaltigkeit und Performance – entgegen hartnäckigen Gerüchten – sehr wohl im Einklang stehen können. Die Rendite bezahlt der Anleger nicht etwa mit einer höheren Volatilität, die sich mit 13% (auf fünf Jahre) nicht negativ abhebt. Das Volumen ist mit derzeit knapp 65 Mio. EUR in den letzten Jahren stetig gewachsen. Es gibt mittlerweile einige der sogenannten Ökofonds am Markt, doch viele könnte man auch als eine Art Mogelpackung bezeichnen, da die Kriterien zu lasch sind. Beim PRIMA – Global Challenges bekommt der Anleger das, was auf der Verpackung steht: ein sauberes Portfolio, einen Top-Manager, eine 100%ige Transparenz und als Ergebnis eine bis dato starke Performance.

 

Michael Bohn leitet bei der Greiff capital management AG den Bereich „Fondsanalyse/-research“ und verfügt über 20 Jahre Investmenterfahrung, u.a. in der Bewertung von Investmentfonds. Mit Robert Habatsch bildet er das Redaktionsteam der 14-tägig erscheinenden Publikation „DER FONDS ANALYST“, außerdem unterstützt er seine Kollegen im Fondsmanagement der Greiff-Dachfonds. Vor seiner Tätigkeit bei Greiff betreute er bei einer unabhängigen Vermögensverwaltung in Freiburg Privat- und Geschäftskunden. Er traf dort die strategischen Anlageentscheidungen innerhalb der Vermögensverwaltungsmandate und war hauptverantwortlich für die Produktauswahl.