Grafik der Woche – Der Weg des Geldes

Quelle: J.P. Morgan Asset Management

Amerikas Konzerne sind aktuell gut im Saft. Verglichen mit 2009 haben die Unternehmen des S&P 500-Index 2018 etwa einen doppelt so hohen freien Cashflow erzielt. Interessant ist daran aber nicht nur die absolute Höhe, sondern die Mittelverwendung. Nach einer Analyse der Experten von J.P. Morgan steckten die Unternehmen 2018 satte 31% ihrer Mittel in Akteinrückkäufe.

Weitere 18% flossen den Anlegern über Dividenden zu. Die höheren Erträge fließen damit fast zur Hälfte an die Aktionäre zurück. Wenig Veränderung haben dagegen die Investitionen und die Ausgaben für Forschung & Entwicklung erfahren. Was sagen uns die vorliegenden Zahlen also?

Das steigende Volumen der Rückkäufe erklärt einen Teil der Hausse der vergangenen Jahre. Denn zu einen haben die Rückkäufe selbst die Kurse getrieben, zum anderen wurden die Ergebnisse durch die verringerte Anzahl an Aktien positiv beeinflusst. So sinnvoll dies 2009 oder 2010 gewesen ist, so wenig sinnvoll dürften die Rückkäufe auf dem Preisniveau von 2018 gewesen sein.

Denn Rückkäufe sind in der Rückschau immer nur dann sinnvoll, wenn Sie zu einem günstigeren Kurs als dem aktuellen erfolgt sind. Mit der idealen Kapitalallokation und der Sinnhaftigkeit von Rückkäufen und Dividenden beschäftigen wir uns im neuen Smart Investor intensiver. Schließen Sie heute noch ein unverbindliches Probeabonnement ab!