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Fonds – Analyse

Neuer Fonds mit langer Historie Immer häufiger wird der Retailmarkt mit neuen Fondsstrategien bereichert, die seit Jahren erfolgreich im institutionellen Geschäft umgesetzt wurden. So aktuell der CONREN Fortune, der im Rahmen eines Family Office für einen Zweig der Unternehmerfamilie Röchling (Verkauf von Rheinmetall 2005) aufgelegt wurde.

Analyse

Dr. Christoph Bruns, Fondsmanager, Aktienfürsprecher und Wahlamerikaner, verwaltet seit Januar 2012 neben seinem globalen Flaggschifffonds auch einen globalen Aktien Long/Short-Fonds. Der LOYS GLOBAL L/S (WKN A1JRB8) setzt dabei auf die bewährte valueorientierte Strategie des Hauses LOYS. Dr. Bruns hat die Gabe, Kundenorientierung und Demut im Management mit dem notwendigen Selbstbewusstsein und Auftreten für die Sache zu verknüpfen.

Fond – Kolumne

Abneigung gegen Aktien Am Ende des Jahres 2013 besaßen nur noch 8,9 Millionen Deutsche Aktien oder Aktienfonds. Nach Angaben des Deutschen Aktieninstituts waren dies 600.000 Anleger weniger als noch ein Jahr zuvor. Verantwortlich für die Abneigung gegen diese Vermögensklasse ist vor allem die negative Wertentwicklung. Immerhin gab es allein seit dem Jahr 2000 drei schmerzhafte Börsencrashs – also nicht einmal alle fünf Jahre einen.

Interview

Smart Investor: Dividenden werden mittlerweile als der neue Zins gepriesen. Wird Anlegern mit solchen Aussagen ein falsches Bild vermittelt? Keimling: Ich bezweifle, dass Anleger einen Nutzen aus dieser These ziehen konnten, die seit Anfang 2015 – wohlgemerkt nach fünf Jahren Börsenhausse – marketingwirksam die Runde macht. Anleihen und Zinsen lassen sich nicht durch Aktien und Dividenden substituieren. Beide Anlageformen haben völlig unterschiedliche Charakteristika. Ohne Zweifel bergen Aktien als Unternehmensbeteiligungen langfristig das größte Renditepotenzial. Dies geht jedoch mindestens kurz- bis mittelfristig mit einer höheren Unsicherheit z.B. in Form von Kursschwankungen einher.

Fonds – Interview

Smart Investor: Herr Bensmann, Sie stehen bereits zum zweiten Mal auf dem ersten Platz beim DAB Depot-Contest in der Kategorie „Ausgewogen“. Mit einer Performance von ca. 16,2% übertreffen Sie dieses Jahr erneut den Führenden der Kategorie „Chance“, und das, obwohl Ihr Aktienanteil nur maximal 50% betragen darf. Wie schaffen Sie dieses Kunststück? Bensmann: Interessanterweise ist der Vorsprung überwiegend im Sommer, also in der schwächsten Börsenphase dieses Jahres entstanden. In solchen Phasen verlieren die Wettbewerber in der riskanteren Kategorie alleine schon aufgrund der höheren Aktienquote tendenziell mehr, daneben aber auch, weil sie zu wenig auf Value geachtet haben und zu spekulative Titel im Depot hatten.

Mit Aktien Kapital vorm Staat schützen

Gastbeitrag von Dr. Holger Schmitz, Vorstand der SCHMITZ & PARTNER AG – Privates Depotmanagement Unser Geld verliert ständig an Wert. Gerade die Schwachwährung Euro führt dazu, dass Bürger zwar nominal etwas mehr in der Tasche haben, dafür jedoch real deutlich weniger bekommen. Dabei geht es auch anders. Zu wenig fürs Kino Wer im Jahr 2004 ins Kino ging, zahlte laut Filmförderungsanstalt im Schnitt 5,70 EUR Eintritt. Zehn Jahre später betrug der durchschnittliche Preis 8,05 EUR. Somit erhöhten sich die Kosten um über 40% – und eine Trendwende ist nicht in Sicht.

Fonds – Kolumne

Schwierige Prognosen Die anhaltenden Schwankungen der Weltwirtschaft haben seit einiger Zeit jegliche sichere Prognose der zukünftigen Rohstoff-Preisentwicklung nahezu unmöglich gemacht. Dazu kommen Vorhersagen, dass die Welt sich immer mehr in Richtung „peak copper“ und „peak gold“ bewegt.

Interview

Smart Investor im Gespräch mit dem Vermögensverwalter Dr. Holger Schmitz über zukünftige Herausforderungen für die Anleger. Er sieht Immobilienbesitz und Kontengelder als die neuen Einnahmequellen des Staates. Smart Investor: Dr. Schmitz, lassen Sie uns im Folgenden ein paar wichtige Themen kurz durchgehen. Zunächst, die US-Zentralbank hat den von vielen beobachteten Zinsschritt nicht gemacht. Wie interpretieren Sie das? Schmitz: Ob dieser Schritt passiert oder nicht, ist für mich eigentlich ein Non-Event. Denn eine Rückkehr zur Normalität ist im Zinsbereich ohnehin nicht mehr möglich – denn ansonsten würden die Staaten aufgrund ihrer enormen Verschuldung reihenweise kollabieren.

Analyse

Die Frage, ob sich der HWB-Fonds oder der Ethna-AKTIV seit Auflage des HWB Portfolio Plus besser entwickelt hat, dürften die meisten Fachleute wohl spontan falsch beantworten. Fakt ist, dass seit Kursveröffentlichung der ursprünglich nur für die eigene Vermögensverwaltung aufgelegten V-Anteilsklasse (gleiche Kosten wie die später aufgelegte R-Anteilsklasse) beide Fonds die gleiche – wenn auch zwischenzeitlich extrem unterschiedliche – Wertentwicklung aufweisen.

Fonds – Interview

Smart Investor: Was charakterisiert das Fondskonzept und den Investmentansatz des BPM – Global Income Fund (WKN: A1T8AW)? Günther: Mit der Auflegung des BPM – Global Income Fund war es unser Anliegen, den konkreten Wunsch vieler Anleger nach attraktiven Ausschüttungen im Niedrigzinsumfeld bei gleichzeitig hoher Investmentqualität und konsequentem Risikomanagement zu bedienen. Mit einer aktuellen Rendite von über 7% und einem durchschnittlichen Investment Grade Rating von BBB gelingt uns dies bisher auch gut.

Fonds – Kolumne

Gastbeitrag von Alexander Mueller, Holinger Asset Management AG Für die Anlageklasse Wandelanleihen sprechen nicht nur die im historischen Vergleich attraktiven Renditen, sondern auch das niedrigere Risiko im Vergleich zu Aktien. Wandelanleihen bieten gegenüber Staatsanleihen ein attraktives Renditeplus, während die Ausfallprognosen angesichts der soliden Unternehmensbilanzen und guten Finanzierungsbedingungen günstig bleiben. Dies ist jedoch nur eine Seite der Medaille. Im Vergleich zu Aktien zeigen sie ein ähnliches Renditepotenzial, allerdings bei deutlich geringerem Risiko, wie der Vergleich des globalen Wandelanleiheindex UBS Global Convertible Bonds mit dem globalen Aktienmarkt (MSCI World) seit 1993 zeigt (s. Abbildung).

Fonds – Analyse

Auffallend viele Aushängeschilder der europäischen Wirtschaft weisen einen privaten Großaktionär auf oder sind inhaberdominiert. Was liegt daher näher, gezielt nach diesen Unternehmen zu suchen und sie zum zentralen Element eines europäischen Aktienfonds zu machen? Einer, der dies bereits seit dem Jahre 2007 erfolgreich umsetzt, ist der H & A Unternehmerfonds Europa.

Fonds – Interview

Smart Investor: Der DAX hat mittlerweile die langersehnte 10.000er-Marke geknackt. Müssen sich Investoren in den nächsten Monaten tendenziell eher auf steigende oder fallende Kurse einstellen? Keimling: Investoren sollten beides einkalkulieren. Die Kursentwicklung der nächsten Monate lässt sich nicht seriös prognostizieren. Wir investieren in Aktien, die einen deutlichen Bewertungsabschlag aufweisen. Der DAX ist nach seinem Anstieg von 170% seit 2009 nicht mehr attraktiv: mit einem zyklisch adjustierten Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17,6 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,8 ist er fair bewertet. Für Anleger bedeutet dies, dass sie über die nächsten 15 Jahre mit realen Wertsteigerungen von 4-8% p.a. rechnen können.

Kolumne

Investments in Osteuropa Politische, wirtschaftliche und regulatorische Risiken bestimmen derzeit Osteuropa. Hinzu kommt der Einfluss der Ölpreisentwicklung. Die Korrelation zwischen der Ölpreisentwicklung und verschiedenen Aktienindizes...

Interview

Smart Investor: Was erwarten Sie von der wirtschaftlichen Entwicklung Europas in den kommenden Monaten? Wie entwickeln sich die Krisenstaaten der Peripherie aus Ihrer Sicht? Preißler: In Europa zeigen unsere Frühindikatoren nach wie vor steil nach oben. Das Konjunkturbild der Region ist auf Sicht von sechs bis neun Monaten sogar weltweit das Beste, auch wenn die Wachstumsraten nicht üppig sind. Vor diesem Hintergrund halten wir neue Höchststände beim DAX für durchaus möglich. Bei den Peripheriestaaten muss man differenzieren. Griechenland, das durch das Chaos der vergangenen Monate stark zurückgeworfen wurde, spielt dabei sicherlich eine Sonderrolle. In anderen Ländern der Peripherie gibt es hingegen klar positive Tendenzen. So knüpft Spanien bei seinen Wachstumszahlen bereits wieder an alte Glanzzeiten an.