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SCHLAGWORTE: China

SIW 20/2019: „Kleine Zankerei“

Als letzte Woche der schon sicher geglaubte Handelsdeal zwischen den USA und China praktisch auf den letzten Metern der Zielgerade platzte, war die Aufregung an den Börsen groß. Die Highflyer der letzten Monate, insbesondere auch die US-Techwerte mussten empfindliche Einbußen hinnehmen. Angesichts der erreichten Kurshöhen ist ein(!) reinigendes Gewitter allerdings noch kein Beinbruch.

SIW 19/2019: „Lächerlich günstig“

Traditionell steht das erste Maiwochenende des Jahres ganz im Zeichen des „Woodstocks der Kapitalisten“ in Omaha, der Hauptversammlung von Warren Buffetts Holding Berkshire Hathaway. Neben einer mehrstündigen Frage & Antwort-Runde auf der Hauptversammlung gibt das „Orakel von Omaha“ traditionell dem US-Börsensender CNBC ein ausführliches Interview. Die interessanteste Aussage daraus:

Grafik der Woche – Chinas Kreditzyklus ist der Taktgeber

„Wenn Amerika niest, bekommt die Welt einen Schnupfen" ist ein gängiger Spruch unter Volkswirten, der die Bedeutung der US-Wirtschaft für die Weltwirtschaft beschreibt. Doch laut Daniel Vernazza, Ökonom bei der italienischen Bank Unicredit, zeigt die obige Grafik, dass die Weltwirtschaft in den vergangenen zehn Jahren aber auch nach dem Takt getanzt hat, den der chinesische Kreditzyklus vorgegeben hat. Konkret sei es so gewesen, dass bei einer Ankurbelung des Kreditwachstums durch die Chinesen die Weltwirtschaft (oben widergespiegelt durch den globalen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe) mit einer Verzögerung von rund neun Monaten ebenfalls angezogen habe.

Grafik der Woche – Chinas Kreditzyklus als Taktgeber

„Wenn Amerika niest, bekommt die Welt einen Schnupfen", ist ein gängiger Spruch unter Volkswirten, der die Bedeutung der US-Wirtschaft für die Weltwirtschaft beschreibt.

SIW 11/2019: Kein Deal, kein Zoll

Nicht schon wieder Brexit, werden Sie sagen. Zu Recht, schließlich hängt den meisten dieses Thema nach fast drei Jahren politischem Geschachere zum Hals heraus. Im Großen und Ganzen erinnern die Verhandlungen an all das, was wir von Brüssel gewohnt sind. Nächtliche Verhandlungen ohne wirkliche Ergebnisse, Deadlines, die stets verschoben werden, sowie ein relativ überschaubarer ökonomischer Sachverstand der politischen Entscheidungsträger.

SIW 7/2019: Deals macht nur der Chef

Über das Pokerspiel auf höchster Ebene, das sich gerade zwischen der Trump-Administration und China abspielt, haben wir bereits vor drei Wochen berichtet (lesen Sie hier noch einmal nach). Seitdem ging es bei der Suche nach einem Kompromiss im Handelsstreit mal einen Schritt nach vorn, mal einen Schritt zurück.

SIW 4/2019: Poker Süß-Sauer

Während die Welt wie gebannt auf den Brexit-Poker starrt gibt es zum 1. März eine Frist, die eine weitaus größere Wirkung auf die Weltwirtschaft haben könnte. Denn bis zu diesem Tag hat Donald Trump die geplanten Zölle auf diverse Produkte aus chinesischer Produktion ausgesetzt.

Edelmetalle: Der Goldpreis fällt …

Am Freitag, den 15. Juni 2018, lösten Leerverkäufer an der New Yorker Futures-Börse COMEX einen Absturz der Edelmetallnotierungen aus (Smart Investor 8/2018). Sieben Wochen später meldete die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ): „Der Goldpreis hat einen neuen Jahrestiefstand erreicht. ...

SIW 34/2018: Was im neuen Heft steht …

Jetzt kann der Herbst kommen. Nicht nur, weil viele inzwischen von genau dem Traumsommer ein wenig genervt sind, an den sie bereits in wenigen Wochen mit Wehmut zurückdenken werden. Nein, auch weil zum Wochenende die September-Ausgabe des Smart Investor erscheint. Damit sind unsere Leser dann bestens für den anstehenden Börsenherbst gerüstet – und der könnte es durchaus in sich haben.

SIW 28/2018: Saure Gurken?!

Im Journalismus gelten die Sommermonate als Saure-Gurken-Zeit, und da macht der Wirtschaftsjournalismus keine Ausnahme. Die Entscheidungsträger verabschieden sich in die Ferien und von den für diese Zeit abgestellten „Stallwachen“ darf man keine Impulse erwarten. Wie dünn die Nachrichtenlage derzeit ist, illustriert ein Schnappschuss, den wir gestern an den Münchner Zeitungskästen gemacht haben.

Aktien Update – Sixt SE

Die Sixt SE (WKN 723132, akt. Kurs 79,50 EUR) hat nach vorläufigen Zahlen 2017 ein über der Guidance liegendes Ergebnis erzielt. Demnach beträgt das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) für das Geschäftsjahr 2017 voraussichtlich rund 285 Mio. EUR (2016: 218 Mio. EUR).

Grafik der Woche – Gegenläufige Signale

Für Beobachter aus der Ferne ist es bisweilen schwierig, chinesische Wirtschaftszahlen richtig einzuordnen. Mitunter widersprechen sich die Aussagen unterschiedlicher Indikatoren aus dem Reich der Mitte und stellen damit auch Spezialisten vor ein Rätsel. Zuletzt verwundert die Experten der Bantleon Bank das Auseinanderklaffen der Neukreditvergabe und der Industrieproduktion.

Grafik der Woche – Dollar wichtiger als China

Nach einem schwachen ersten Halbjahr haben Rohstoffe einen guten Start in das dritte Quartal erwischt. Speziell mit Blick auf die Industriemetalle passt diese Entwicklung zur zuletzt zu beobachtenden Dollar-Schwäche sowie zu relativ gut ausgefallenen Konjunkturzahlen aus China. Denn dabei handelt es sich um jene beiden Einflussfaktoren, die als die wichtigsten makroökomischen Rohstoffpreis-Treiber gelten.

SIW 18/2017: Kaufen BEVOR die Kanonen donnern?

Die Zuspitzung der Situation um Nordkorea treibt nicht nur Börsianern und politischen Beobachtern Schauer über den Rücken. Man reibt sich die Augen über die Geschwindigkeit, mit der Krieg wieder eine Option in der Korea-Frage geworden zu sein scheint. Die Teilung des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg ist wohl einer der Gründe, warum man besonders in Deutschland mit Interesse auf die Halbinsel blickt, wobei die nordkoreanische Diktatur allerdings noch wesentlich grausamer ist als seinerzeit die SED-Diktatur im geteilten Deutschland.

SIW 7/2017: Erstens kommt es anders…

„Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“, sagte schon das Münchener Original Karl Valentin. Zwar ist nicht überliefert, ob sich der Kabarettist auch an der Börse betätigte, der Wahrheitsgehalt seiner Aussage lässt sich dort jedoch täglich in der Praxis bestätigen. Erst diese Woche musste ich daher an das oben genannte Zitat denken, als ich am Montagmorgen im Autoradio die Nachricht von der anstehenden Übernahme des Pharmakonzerns Stada hörte. Nicht dass mich die Nachricht per se überraschte. Vielmehr hatte ich mehrere Monate lang mit einer solchen Meldung gerechnet, zuletzt jedoch schlichtweg die Geduld mit der Aktie verloren.