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SCHLAGWORTE: Die defensive Ausrichtung hat geholfen

„Die defensive Ausrichtung hat geholfen, Verluste zu minimieren“

Smart Investor: Das Portfolio aus Basisinfrastrukturaktien im BANTLEON SELECT INFRASTRUCTURE (WKN: A2PH94) ist besonders defensiv konstruiert. Haben sich die Titel während der coronabedingten Börsenpanik als Safe Haven erwiesen?           Reisch: Die defensive Ausrichtung hat uns tatsächlich geholfen, Verluste gegenüber dem breiten Markt, aber auch gegenüber den globalen und europäischen Sektorenbenchmarks zu minimieren. Für diese Ausrichtung sind mehrere Stellschrauben essenziell. So können wir im Fonds die Sektoren Versorger, Telekommunikation und Transport aktiv steuern. Innerhalb dieser Sektoren setzen wir über aktives Stock Picking auf Qualitätstitel mit starken Bilanzen. Bewährt hat sich unser Fokus auf Versorger mit Schwerpunkt erneuerbare Energien und Telekommunikationsinfrastruktur-Unternehmen, die als defensiv gelten. Seit Oktober 2019 waren wir im Fonds mit 80% des Portfolios in diesen beiden Sektoren positioniert und mussten deshalb in der Krise nicht überstürzt reagieren. Sehr geholfen hat uns auch die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskomponenten, die sich erwartungsgemäß risikoreduzierend ausgewirkt haben; in Versorger, die mehr als 50% ihres Energiemix aus fossilen Brennstoffen generieren, investieren wir gar nicht. Der generelle Ausschluss von Öl- und Gasunternehmen hat sich mit Blick auf die Kombination von COVID-19 und dem extrem starken Rückgang des Ölpreises ebenfalls positiv auf die Performance ausgewirkt.