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SCHLAGWORTE: EZB

Löcher in der Matrix – „Rechtens“

Neben der Zweckentfremdung des Target2-Systems als dauerhaften Kreditmechanismus ist der massenhafte Ankauf von Euro-Staatsanleihen (Public Sector Purchase Programme – PSPP) eine der umstrittenen Methoden der sogenannten Euro-Rettungspolitik durch die Europäische Zentralbank.

Grafik der Woche – Hart am Limit

30 Mrd. EUR statt bislang 60 Mrd. EUR will Mario Draghi künftig jedes Monat in die Rentenmärkte pumpen. Noch mindestens bis September. Für die Mehrheit der Beobachter ist dies bereits Grund genug, von einer Wende zu sprechen. Was seltsam anmutet, denn immerhin wird Dragi in den nächsten Monaten die Bilanz der EZB um weitere 270 Mrd. EUR aufblähen. Dass er sich dabei eventuell nicht ganz freiwillig zurücknimmt könnte auch an der Angebotssituation liegen. Bereits im gestrigen Smart Investor Weekly haben wir darauf hingewiesen.

SIW 43/2017: Zwangspause

Mit Spannung warten die Börsen auf die morgige Sitzung des EZB-Präsidiums. Schließlich hat Mario Draghi angekündigt, auf der Pressekonferenz um 14:30 auch über erste Schritte zur Reduktion seines gigantischen Anleihe-Ankaufprogrammes zu sprechen. Der Konsens unter den Volkswirten scheint zu sein, dass Draghi zwar die Ankäufe verlängern wird, allerdings dabei das zu erwerbende Volumen kappen könnte.

SIW 42/2017: Schuldfragen

Wer an der Börse widerlegt wird, will dies meist nicht sofort wahrhaben. Oft klingt die ursprüngliche heiße Börsenstory einfach zu gut, selbst wenn erste ernüchternde Fakten das Gegenteil beweisen. Auch die größte Blase muss daher nicht sofort platzen. Mitunter entweicht die Luft erst langsam, dann etwas schneller, bis schließlich jedem klar ist: Da war doch schon lange etwas faul. Zu beobachten ist das Phänomen in diesen Tagen beim umjubelten Autobauer Tesla.

Löcher in der Matrix – Das Undenkbare ist das neue Wahrscheinlich

Das Bundesverfassungsgericht lässt die Staatsanleihekäufe der EZB vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) überprüfen. Es bestünden Zweifel, ob mit den Anleihekäufen nicht verbotenerweise Staaten finanziert würden, ließ das Gericht wissen. Das fällt dem Gericht früh auf. Seit März 2015 bereits laufen mehrere Verfassungsbeschwerden gegen das EZB-Ankaufsprogramm, doch erst jetzt brechen sich die Zweifel Bahn.

SIW 29/2017: Draghis Schlaraffenland

Eine innovative Bank, vermittelt über ein Kreditportal, hat den Traum aller Schuldner möglich gemacht. Heute Geld aufnehmen und später nominal weniger zurückbezahlen. Die Nachricht, dass die Negativzinsen nun auch auf der Aktivseite der Bank angekommen sind, also bei der Kreditvergabe, löste ein Rauschen im Blätterwald aus. Das war mutmaßlich auch die Hauptmotivation hinter dieser Aktion. Denn der Kreditbetrag wurde auf 1.000 EUR begrenzt.

Grafik der Woche – Alles bleibt beim Alten

Erwartungsgemäß hat Mario Draghi die Leitzinsen für die Eurozone unverändert gelassen. Genau so hatten es auch sämtliche Analysten übereinstimmend erwartet. Auf der Pressekonferenz machte er gleichzeitig klar, in welcher Reihenfolge ein Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik erfolgen würde. Zuerst würde die Zentralbank das laufende Anleihekaufprogramm (60 Mrd. EUR pro Monat) zurückfahren, dann erst könnte über Zinserhöhungen nachgedacht werden.

Interview

Smart Investor im Gespräch mit Harald Preißler, Bantleon AG, über Trump als US-Standort-Risiko und die momentane Ertragsschwäche des defensiven Flaggschiff-Fonds Bantleon Opportunities S. Smart Investor:...

Löcher in der Matrix – Der Preis läuft einfach nicht heiß

Es ist ja nicht so, dass Microsoft keine guten Erfindungen gemacht hätte. „Strg C“ und „Strg V“ sind für viele Menschen heutzutage mindestens so wichtig wie die Erfindung des Rads. Für Journalisten zum Beispiel, etwa wenn es um Meldungen über die Zinsentscheidungen der EZB geht.

Löcher in der Matrix – Die unerträgliche Leichtigkeit der Preisfeststellung

Spiegel Online war es einen Aufmacher wert: Der Preis für ein Barrel der Ölsorte North Dakota Sour war Anfang der Woche auf 1,50 USD gesunken. Macht also weniger als 1 Cent pro Liter, und das kann man schon eine Occasion nennen. Wegen minderer Qualität und hohem Sulfat-Gehalt verursacht das Öl in der Raffinerie höhere Kosten, weswegen es in der Vergangenheit mit etwa 30 USD Abschlag zum üblichen texanischen WTI verkauft wurde.

Smart Investor 12/2014 – Zu guter Letzt

Von Andy Warhol stammt die gesellschaftskritische Prophezeiung, dass in multimedialen Hype-Zeiten jeder im Leben mal berühmt sein wird – für 15 Minuten. Das gilt auch für Banken, in diesem Fall für die genossenschaftlich organisierte Skatbank.

Löcher in der Matrix – Wer hat´s erfunden?

Was für ein Wehklagen geht durch die Mainstream-Presse: EZB-Chef Draghi hat angekündigt, den Banken im Euroraum verbriefte Kreditportfolios, so genannte Asset Backed Securities (ABS), abzukaufen.

Löcher in der Matrix – Gib! mir!! Zinsen!!!

Georg Fahrenschon ist Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes und als solcher bei der EZB offenbar absolut bedeutungslos. Zur Erinnerung: Sparkassen sind ...