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SCHLAGWORTE: Gastbeitrag

Rückkehr der Jedi-Ritter

Stellen Sie sich vor, die Wirtschaft liegt mehrere Wochen fast brach, das gesellschaftliche und somit auch wirtschaftliche Leben wird auf mehrere Monate stark eingeschränkt, und es interessiert den Kapitalmarkt nach kurzer Zeit kaum noch. Bei einer Revision der Gewinnprognosen nach unten lägen viele Aktienpreise relativ gesehen zum Gewinn pro Aktie nun sogar über dem Niveau von Anfang 2019 – dies gilt insbesondere für US-Aktien. Würden Sie in diesem Fall investieren? Einer tut es: die US-Notenbank. Dieser gute Jedi-Ritter da draußen fängt die Strauchelnden auf. Er möchte sie alle retten: ob solide oder auch vor Corona schon fast insolvent. Die Fed verkündete vor Ostern, weitere Liquidität in den Markt zu geben und u.a. auch Anleihen-ETFs zu kaufen. Sie schließt ausdrücklich Anleihen von Unternehmen geringer Bonität ein, sogenannte High-Yields.

Prévoir Perspectives

In Zeiten, in denen passive Anlageinstrumente wie ETFs den Großteil der Börsenumsätze ausmachen, ist eine Spezies im Fondssektor rar geworden: die aktiven Manager. Zu den wenigen, die sich noch auf ihre eigene Analyse verlassen, zählt ohne Zweifel Armin Zinser, der den Pré-voir Perspectives managt. Der gebürtige Schwabe, der seit vielen Jahren in Paris lebt und arbeitet, ist ein geradezu klassischer Vertreter des aktiven Anlagestils oder des „Anlegens mit gesundem Menschenverstand“, wie er selbst zu sagen pflegt. Ganz ohne Benchmark geht es bei Zinser allerdings auch nicht. Angesichts einer Quote von meist 50% bis 60% in deutschen Werten überrascht allerdings die Tatsache, dass es sich hierbei um den CAC All-Tradable NR handelt, einen Index für französische Werte. Der Hintergrund ist recht pragmatisch: Der größte Investor im Fonds, die französische Versicherungsgruppe Prévoir, kann mit diesem Index am meisten anfangen und zieht diesen zu Vergleichszwecken heran.

Prévoir Perspectives

Gastbeitrag von Patrick Wittek, Fonds Laden GmbH Mehr Vola wagen Der Prévoir Perspectives hat seinen Schwerpunkt auf Small- und Micro Caps aus Euroland und kann temporär höheren Schwankungen unterliegen als die Kurse von größer kapitalisierten Unternehmen – „aber was soll’s“, sagt sich der langjährig erfahrene und mehrfach ausgezeichnete Fondsmanager Armin Zinser. Er sieht Phasen erhöhter Volatilität eher als Chance denn als Risiko. „Volatilität kann auch positiv sein“, befindet der gebürtige Schwabe, der seinen Lebensmittelpunkt in Paris hat, mit Deutschland aber eng verbunden ist.

Wertsicherung und Gold

Die Anlagewelt hat sich in den vergangenen 20 Jahren fundamental gewandelt. Fast eine komplette Generation von Investoren konnte in den 30 Jahren zuvor über eine lange Zeit in sichere Anleihen von Bund, Bahn oder Post investieren und dabei einen schönen Zinscoupon vereinnahmen. Wer beispielsweise 1 Mio. DM in derartigen Papieren mit längerer Laufzeit hatte, konnte mit den Couponzahlungen einen großen Teil seines Lebens finanzieren.

Der Liberalismus und Frankreich

Kolumne Der Liberalismus und Frankreich Gastbeitrag von Armin Zinser, Société de Gestion Prévoir Der französische Volkswirt Jacque Lesourne hat einmal gesagt, Frankreich wäre eine Art „sowjetische Republik, die es trotzdem geschafft hat“. Andere wiederum behaupten, dass es eines der letzten „osteuropäischen“ Länder wäre, das trotz Macron noch dem sozialistischen System verbunden ist. Jean-Luc Mélenchon, das französische Äquivalent zu Politikern der Linken in Deutschland, lässt grüßen.

BANTLEON Changing World

„An erster Stelle das Kapital bewahren! Dann mit maximaler Konzentration attraktive Erträge erwirtschaften.“ Dies ist der Leitgedanke von BANTLEON. Das Unternehmen fokussiert sich seit der Gründung 1991 auf sicherheitsorientierte Kapitalanlagen.

Growth, Value oder Qualität?

Die aktuelle Börsenphase bereitet nicht jedem Anleger Freude. Vor allem Value-Investoren tun sich seit geraumer Zeit schwer, angemessene Renditen zu erzielen. Wer dem Growth-Lager angehört, kann sich dagegen über teils erhebliche Kursgewinne freuen.

Von Äpfeln, Birnen und Radieschen

Von Äpfeln, Birnen und Radieschen Wenn Sie durch eine Kleingartenanlage spazieren, werden Sie feststellen, dass die Gärtner neben Gemüsebeeten auch Obstbäume angepflanzt haben. Dies liegt nicht nur daran, dass eine Mischung auf dem Teller Freude macht. Auch die Risikodiversifizierung spielt eine Rolle – genau wie in Ihrem Aktienportfolio.

„Die Welt der Value-Investoren hat sich radikal verändert“

Smart Investor: Als Value-Investor konnten Sie die fallenden Kurse im vierten Quartal 2018 als Kaufgelegenheit betrachten. Haben Sie neue Positionen im ME Fonds –...

Maj Invest Global Value Equities

Value aus Dänemark Dänemark hat neben Lego, dem Vergnügungspark Tivoli und Wikingern noch mehr zu bieten: so z.B. ein kleines erfolgreiches Team von Investmentprofis, verantwortlich...

2019 dürfte sich Risk-on durchsetzen

Kolumne Gastbeitrag von Dr. Daniel Hartmann 2018 folgten die europäischen Finanzmärkte eins zu eins dem Konjunkturtrend: So fiel das Allzeithoch beim DAX Ende Januar 2018 (13.596 Punkte) exakt mit dem zyklischen Hochpunkt zusammen. Danach ging es mit dem Wachstum und den Börsenkursen parallel abwärts. Im vierten Quartal war endgültig klar, dass die Eurozone in einem veritablen Abschwung steckte, worauf nahezu panikartige Aktienverkäufe einsetzten. Umgekehrt fand eine Flucht in die sicheren Häfen statt. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen, die zu Anfang 2018 noch auf 0,80% hochgeschnellt war, sackte Richtung Nulllinie zurück.

Der Staat: ein Luftikus

Erinnern Sie sich an den früheren deutschen Finanzminister Hans Eichel? Dieser hat vor einigen Jahren die Lizenzen für die damalige Handy-Spitzentechnologie, UMTS (G4), versteigert. Diese Versteigerung spülte 100 Mrd. DM in den Staatssäckel. Seine damalige Interpretation von UMTS lautete: unerwartete Mehreinnahme zur Tilgung der Staatsschulden!

PRIMA – Global Challenges

Der Klimawandel ist – insbesondere nach dem Rekord-Sommer 2018 – in aller Munde. Sogenannte „Öko-Aktienfonds“ rücken dabei immer mehr in den Fokus, so auch der PRIMA – Global Challenges. Die PRIMA Fonds Service GmbH ist eine Investmentboutique, die ihre innovativen Fondsmandate von externen, langjährig erfolgreichen Fondsmanagern verwalten lässt, in dem Fall von Dr. Hendrik Leber.

Krisenforschung für das Risikomanagement

Wer sich mit den Krisen von morgen beschäftigt, sollte die Prognostik von früher betrachten. Das schafft Denkweite und Gelassenheit. Zwischen 1970 und 2018 wurden 236 Währungskrisen, 75 Staatsschuldenkrisen und 151 Bankkrisen auf internationaler Ebene gezählt. Die meisten Finanzkrisen, in deren Verlauf feste Wechselkurse zusammenbrachen und massive Kapitalabflüsse stattfanden, breiteten sich in diesem Zeitraum in den Schwellenländern aus. Aber auch in den entwickelten Industrieländern gab es bereits vor 2008 Krisen mit erheblichen Folgen, so etwa in den 1990er-Jahren in Schweden, Norwegen und Japan.

Ersparnisse in akuter Gefahr

Während die EZB an Niedrigzinsen festhält, liegt die Inflationsrate auf dem höchsten Stand seit Jahren. Dass die Ersparnisse der Deutschen bedroht sind, ist der Bundeskanzlerin jedoch gleichgültig. Für sie ist Inflation eine gute Möglichkeit, die hohen Bestände der Staatsschulden zu entwerten.