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SCHLAGWORTE: Janet Yellen

SIW 49/2017: „Fait accompli“

Ein wenig aus der Mode geraten ist der Begriff des „Fait accompli“. Börsenaltmeister André Kostolany verwendete ihn gerne, um auf jene Ereignisse aufmerksam zu machen, die so allgemein erwartet werden, dass die Börse auf deren tatsächliches Eintreten nicht mehr viel gibt.

SIW 43/2017: Zwangspause

Mit Spannung warten die Börsen auf die morgige Sitzung des EZB-Präsidiums. Schließlich hat Mario Draghi angekündigt, auf der Pressekonferenz um 14:30 auch über erste Schritte zur Reduktion seines gigantischen Anleihe-Ankaufprogrammes zu sprechen. Der Konsens unter den Volkswirten scheint zu sein, dass Draghi zwar die Ankäufe verlängern wird, allerdings dabei das zu erwerbende Volumen kappen könnte.

SIW 35/2017: Abgeschossen

Vor einer Woche machten wir uns noch Gedanken über das Notenbankertreffen im US-amerikanischen Jackson Hole. Wenig Spektakuläres war erwartet worden und genau das wurde auch geliefert. Selbst die Märkte, die während Draghi- oder Yellen-Reden üblicherweise jedes Wort in Echtzeit einzuordnen versuchen, blieben erstaunlich gelassen. Die eigentlich von uns erwartete erhöhte Volatilität am Freitag blieb aus.

SIW 34/2017: Papiergeldkönige

Ab morgen rückt Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming für drei Tage ins Zentrum der Papiergeldwirtschaft. Höhepunkt des alljährlichen Treffens von Notenbankern, Bankchefs und Wirtschaftswissenschaftlern aus aller Welt werden die Reden von Fed-Chefin Janet Yellen und EZB-Chef Mario Draghi am Freitag sein. Für Yellen dürfte dies vermutlich ihre letzte Jackson-Hole-Rede werden, denn ihre Amtszeit endet im Februar 2018.

SIW 30/2017: „Mach mir den Niedrigzins“

Bereits im Juni hatte die US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen durchklingen lassen, was die Finanzmärkte neben diversen Zinserhöhungen in diesem Jahr noch von ihr erwarten können. Die zuvor bis aufs äußerte überdehne Bilanz der Fed (aktuell rund 4,5 Bio. USD) soll nach und nach behutsam reduziert werden, die unkonventionelle Geldpolitik damit auch auf dieser Ebene beendet werden. Fürs erste will die Notenbank nun jeden Monat fällige Staatsanleihen über 6 Mrd. USD auslaufen lassen und so den Märkten langsam Liquidität entziehen.

SIW 28/2017: Schwarzer Block und schwarzer Peter

Noch immer steht die Republik unter dem Eindruck der linksextremistischen Hamburger Krawalle. Brave Bürger räumten auf, was gemeingefährliche Kriminelle in den Hamburger Chaostagen angerichtet hatten. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz beeilte sich, zu versichern, dass das Geschehen nichts, aber auch gar nichts mit „links“ zu tun hatte, denn, so postulierte der Kandidat im O-Ton: „...

Grafik der Woche – Bislang nur am kurzen Ende

Die Fed bleibt ihrer Linie treu: Trotz eher schwacher Inflations- und Arbeitsmarktdaten haben die US-Notenbanker Mitte Juni eine weitere Zinserhöhung umgesetzt. Letztendlich waren die Währungshüter der USA damit wesentlich standhafter als von den Märkten antizipiert. Statt bei der Zinsnormalisierung zurück zu rudern stellte Janet Yellen nun sogar einen Plan vor, die überdimensionierte Bilanz der Notenbank zu reduzieren.