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SCHLAGWORTE: Kirchhoff Consult

SIW 35/2017: Abgeschossen

Vor einer Woche machten wir uns noch Gedanken über das Notenbankertreffen im US-amerikanischen Jackson Hole. Wenig Spektakuläres war erwartet worden und genau das wurde auch geliefert. Selbst die Märkte, die während Draghi- oder Yellen-Reden üblicherweise jedes Wort in Echtzeit einzuordnen versuchen, blieben erstaunlich gelassen. Die eigentlich von uns erwartete erhöhte Volatilität am Freitag blieb aus.

SIW 34/2017: Papiergeldkönige

Ab morgen rückt Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming für drei Tage ins Zentrum der Papiergeldwirtschaft. Höhepunkt des alljährlichen Treffens von Notenbankern, Bankchefs und Wirtschaftswissenschaftlern aus aller Welt werden die Reden von Fed-Chefin Janet Yellen und EZB-Chef Mario Draghi am Freitag sein. Für Yellen dürfte dies vermutlich ihre letzte Jackson-Hole-Rede werden, denn ihre Amtszeit endet im Februar 2018.

SIW 32/2017: Wenn zwei sich streiten …

Obwohl sich Vergleiche zwischen dem demokratisch gewählten Präsidenten der USA und der Diktatorendynastie Nordkoreas verbieten, finden sich in politischen Anführern immer wieder auch ähnliche Themen und Tendenzen wieder. Eine Gemeinsamkeit zwischen Donald Trump auf der einen und Kim Jong-un auf der anderen Seite könnte darin bestehen, dass sie zur Ablenkung von der Innenpolitik außenpolitische „Erfolge“ suchen.

SIW 31/2017: Scara… pffft

Man kann Ereignisse auf verschiedene Art interpretieren. Das kurze Gastspiel von Trumps Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci wurde vom grundsätzlich gegen Trump eingestellten bundesdeutschen Medien-Mainstream umgehend als weiterer Beleg für dessen Unfähigkeit interpretiert. Auch mit Häme – die wohlfeile Währung jener, die nicht im Rampenlicht stehen – wurde wieder nicht gegeizt. In der Tat war Scaramucci einer äußerst „lebhaften Sprache“ zugetan, die hiesigen Journalist_innen, die ihr Handwerk überwiegend auf der Klosterschule gelernt zu haben scheinen, umgehend die Schamesröte ins Gesicht trieb.

SIW 28/2017: Schwarzer Block und schwarzer Peter

Noch immer steht die Republik unter dem Eindruck der linksextremistischen Hamburger Krawalle. Brave Bürger räumten auf, was gemeingefährliche Kriminelle in den Hamburger Chaostagen angerichtet hatten. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz beeilte sich, zu versichern, dass das Geschehen nichts, aber auch gar nichts mit „links“ zu tun hatte, denn, so postulierte der Kandidat im O-Ton: „...