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SCHLAGWORTE: Smart Investor Weekly

SIW 33/2019: Volatilitätsproduzenten

Der Handelsstreit zwischen den USA und China, mit dem wir uns in der letzten Ausgabe ausgiebig beschäftigten geht in die nächste Runde. Bei einem solchen Konflikt handelt es sich um keine „natürliche“ Entwicklung, sondern um etwas, dessen Fortgang von den Entscheidungen sehr weniger Menschen abhängig ist. Insbesondere US-Präsident Trump steht dabei immer unter besonderer Beobachtung, hat er doch schon mehr als einmal bewiesen, dass er im Rahmen seiner Tätigkeit zu erstaunlich starken und häufigen Kehrtwenden fähig ist.

SIW 32/2019: Kampf der Kulturen

Dieser Schock saß: Hatte sich im Handelsstreit zwischen den USA und China zuletzt Entspannungsrhetorik breit gemacht, goss US-Präsident Trump am letzten Donnerstag um kurz nach 19 Uhr europäischer Zeit mit einer Serie von Tweets erneut Öl ins Feuer. Er kündigte Zölle von 10% auf weitere Waren im Wert von 300 Mrd. USD ab dem 1. September an und schickte damit die Börsen auf Talfahrt. Auch am darauffolgenden Freitag konnten sich die Kurse kaum beruhigen, zu Beginn dieser Woche gab es dann sogar einen kleinen „schwarzen Montag“.

SIW 31/2019: Zahnloser Tiger

Möglicherweise beeinflussen Gerichtsurteile das Börsengeschehen kurzfristig nur am Rande oder gar nicht. Langfristig können sie sich aber als jene Weichenstellungen erweisen, auf deren Basis der Rahmen für künftige Handlungen abgesteckt wurde – dies natürlich besonders, wenn der Spruch aus Karlsruhe (Bundesverfassungsgericht – BVerfG) oder aus Luxemburg (Europäischer Gerichtshof – EuGH) kommt. Gestern wurde in Karlsruhe das mit Spannung erwartete Urteil zum leidigen Thema Bankenunion verkündet. Konkret ging es um die Bankenaufsicht durch die EZB, sowie um Souveränitäts- und Haftungsfragen im Zusammenhang mit der Bankensonderabgabe.

SIW 30/2019: Schlossallee oder Badstraße

Boris Johnson wird neuer britischer Premierminister, und das ist ebenso wenig überraschend wie die Reaktionen auf dem EU-Festland. Der Spiegel bemühte sich bereits im Vorfeld, Johnson auf seinem aktuellen Cover „MAD in England“ als einen Wiedergänger Alfred E. Neumanns zu „framen“, dem legendären Anti-Helden des nicht minder legendären Satire-Magazins MAD. Dabei ist der Spiegel seit vielen Jahren selbst auf dem besten Weg ein Satiremagazin zu werden, freilich ohne einen Anflug von Humor oder gar Selbstironie.

SIW 29/2019: „Es ist die Deutsche“

Ein bisschen erinnert die Wahl der EU-Kommissionschefin an die Papstwahl. Auf den Hinterzimmercharakter des Brüsseler Demokratiemodells hatten wir ja bereits in unserer Ausgabe 27/2019 hingewiesen. Dennoch mühten sich die großen Medien gestern redlich ab, das Ganze als eine Art Wahlkrimi und Sternstunde des EU-Parlamentarismus darzustellen.

SIW 28/2019: Wer hat Angst…

Derweil kommen aus der deutschen Konjunktur zunehmend negative Signale. Für einiges Aufsehen sorgte die Veröffentlichung der ifo-Umfrage zur Kurzarbeit. Kurzarbeit ist ein deutliches Zeichen für eine zumindest vorübergehende Eintrübung der Konjunktur. Unternehmen greifen zu diesem Mittel, wenn sich die Auftragsbücher zwar geleert haben, dies aber (noch?) nicht als neuer Dauerzustand wahrgenommen wird.

SIW 27/2019: „Hinterzimmerdemokratie“

Nun, also Ursula von der Leyen. Die zuletzt von der Berateraffäre geschüttelte deutsche Verteidigungsministerin – und das war nur der vorläufige Höhepunkt in einer langen Serie von Pannen, Fehlleistungen und Affären – soll EU-Kommissionschefin werden. Wer noch das Peter-Prinzip des amerikanisch-kanadischen Soziologen Laurence J. Peter kennt, wird sich unmittelbar an dessen Kernthese erinnert fühlen, wonach jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert werde, bis es die Position erreicht habe, auf der es unfähig sei, seine Aufgabe zu erfüllen.

SIW 26/2019: Price is what you pay, value is what you…

Benjamin Graham gilt als Vater des wertorientierten Investierens. Um seine Bedeutung zu verstehen, muss man sich in die 20er Jahre zurückversetzen, in denen seine Graham-Newman Partnership gegründet wurde. Auch wenn dies heute kaum vorstellbar ist: Der Blick in Bilanzen und Geschäftsberichte war damals wenig verbreitet. Stattdessen dominierten Spekulanten die Kurse, die auf Trends und heiße Gerüchte setzten.

SIW 25/2019: Geldschleusen auf!

Mario Draghi verspricht und die Börsen folgen. So hat es sich gestern zumindest wieder einmal zugetragen. Falls sich der wirtschaftliche Ausblick in der Eurozone nicht verbessern sollte und die Inflation nicht anzieht, wird laut Draghi eine weitere Lockerung der Geldpolitik notwendig sein. Lockerung wovon, könnte man als unbedarfter Beobachter nun fragen?

SIW 24/2019: Gemischtes Doppel

Nicht selten kommt es an der Börse exakt anders als man denkt. So auch in der letzten Woche. Am Wochenende zuvor hatte US-Präsident-Trump die von ihm so geliebte Zoll-Waffe auch gegen den Nachbarn Mexiko angewandt – nicht etwa aus wirtschaftlichen Gründen, sondern um den Nachbarn zu einer strikteren Kontrolle seiner Grenze zu den USA zu animieren. Den Börsen schmeckte diese Nachricht überhaupt nicht, zu unberechenbar erschien die Trump‘sche Verhandlungstaktik.

SIW 23/2019: Technik, Technik, Technik

Untersuchungen des US-Justizministeriums über die Marktmacht von Alphabet* und Apple* sowie eine Überwachung der US-Federal Trade Commission über die Praktiken von Facebook* und Amazon haben in dieser Woche zu einem „schwarzen Montag“ für die Aktien der großen US-Tech-Konzerne geführt.

SIW 21/2019: Joker im Spiel

Dies ist der letzte SIW vor der EU-Wahl. Noch lässt sich also trefflich spekulieren, nächste Woche liegen dann die Fakten auf dem Tisch. Besonders spannend sind regelmäßig die letzten Tage vor dem Urnengang.

SIW 20/2019: „Kleine Zankerei“

Als letzte Woche der schon sicher geglaubte Handelsdeal zwischen den USA und China praktisch auf den letzten Metern der Zielgerade platzte, war die Aufregung an den Börsen groß. Die Highflyer der letzten Monate, insbesondere auch die US-Techwerte mussten empfindliche Einbußen hinnehmen. Angesichts der erreichten Kurshöhen ist ein(!) reinigendes Gewitter allerdings noch kein Beinbruch.

SIW 19/2019: „Lächerlich günstig“

Traditionell steht das erste Maiwochenende des Jahres ganz im Zeichen des „Woodstocks der Kapitalisten“ in Omaha, der Hauptversammlung von Warren Buffetts Holding Berkshire Hathaway. Neben einer mehrstündigen Frage & Antwort-Runde auf der Hauptversammlung gibt das „Orakel von Omaha“ traditionell dem US-Börsensender CNBC ein ausführliches Interview. Die interessanteste Aussage daraus:

SIW 18/2019: „Wunder“ gibt es immer wieder

Das US-BIP-Wachstum des ersten Quartals 2019 war mehr als solide, besonders für ein erstes Quartal. Denn üblicherweise gibt es im Schlussquartal des Vorjahres einige Vorzieheffekte unter denen der Jahresauftakt dann entsprechend leidet. So hatte dies eigentlich keiner der professionellen Konjunkturauguren vorausgesehen.