Aktien Spezial – Einführung II

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Investorenlegende Warren Buffett

Oft wird der inzwischen 90-jährige ­Warren Buffett als einer der erfolgreichsten Investo­ren der Welt bezeichnet und er gilt mit Berk­shire Hathaway als Maßstab für börsenno­tierte Beteiligungsunternehmen. Zu Recht: Buffett und sein Partner Charles Munger haben Einmaliges erreicht. In den letzten 56 Jahren stieg die Aktie von Berkshire Hathaway von 19 auf über 400.000 USD, also um den Faktor 21.050. Das entspricht einer jährlichen Rendite von über 19%. Dieser Erfolg fußt auf Buffetts Geschäftssinn. Bereits mit sechs Jahren erzielte er 1936 seinen ersten Gewinn mit Coca-Cola-­Sixpacks. 1947 kaufte er einen Rolls-Royce für 3.500 USD, den er für 35 USD pro Tag vermietete. Seine 1956 gegründete Firma „The Buffett Partnership Ltd.“ kann getrost als einer der ersten Hedgefonds bezeichnet werden. Buffett erreichte über 29% jährliche Rendite und kassierte von seinen Mitinvestoren hohe ­Performancegebühren (über 6%, 25% bis 33% Fee) und konnte folglich von seinen richtigen Anlageent­schei­dungen deutlich stärker profitieren als Nor­malanleger. In deutlich größere Dimen­­sionen stieß er dann mit seinem Invest­mentvehikel Berkshire Hathaway vor, das er ab 1969 von einer Textilfirma zur mächtigen Beteiligungsgesellschaft mit diver­sen Investmentbeteiligungen ­umbaute. In der Folge wurden auch ganze Firmen von ihm erworben (Buy and Build und Buy and Hold) und Berkshire Hathaway ­wurde zur Beteiligungsholding. Bei über 50 Invest­ment­beteiligungen und mehr als 50 ­integrierten Firmen kann man heute auch von ­einem Mischkonzern sprechen. ­Grundlage ­seines Erfolgs war und sind die ­Beteiligungen an werthaltigen Unternehmen, ­welche einen stetigen Kapitalertrag erzielen. Daher wird diese erfolgreiche Philosophie des Value In­vesting à la Buffett von Anlegern oft als Grund­lage für Investitionen herangezogen.

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