Leserbriefe Juni 2021

ARTIKEL TEILEN

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on email
Email

Great Reset

? Malheur in der Badewanne
Ich lese sehr gerne den Smart Investor in der Badewanne, ganz entspannt und mit der entsprechenden Ruhe. Während ich mir heute die hoch spannende Geschichte zum Great Reset ­wieder in der Wanne zu Gemüte führte, ist mir das Heft ins Wasser gefallen, sodass das Magazin nicht mehr lesbar war. Da war ich echt sauer, denn die spannendsten Artikel – v.a. über diesen ­verrückten Klaus Schwab und seine Kumpels – waren noch ungelesen. Könnten Sie mir freundlicherweise möglichst schnell die Aus­gabe „Great Reset“ noch einmal zuschicken und mir sagen, wie viel ich ­wohin überweisen soll.
Jörg Wischinger

SI Wir sind immer wieder erstaunt, wo das Smart-Investor-Magazin überall gelesen wird. 😉 Selbstverständlich ­senden wir Ihnen das Heft nochmals zu. Kosten fallen dabei für Sie nicht an – solche Missgeschicke können passieren und es ­gehört zu unserem Service, in solchen Fällen möglichst schnell zu ­helfen.

? Grandios recherchiert und geschrieben
Es sind genau diese Geschichten wie diejenigen zum Great Reset und zu dessen Protagonisten Klaus Schwab, die Smart Inves­tor von anderen Magazinen unterscheiden. Grandios recherchiert, ungeschminkt die Sachverhalte benannt und gut lesbar geschrieben. Chapeau! Ich habe diese aktuelle Ausgabe nach ­Erhalt in einem Rutsch durchgelesen – ohne sie wegzulegen.
Elke Röding

SI Komplimente wie Ihres freuen uns ganz besonders. In der Tat findet man eine solch schonungslose Aufarbei­tung der Ideen und Vorhaben dieses Klaus Schwab sonst kaum. Der Grund dafür kann wohl kurz und knapp mit ­Political Correctness umschrieben werden, denn die State­ments und Fakten sind schon länger bekannt.

? Der amerikanische Wilhelm Tell?
Ihre Geschichten zum Great Reset fand ich klasse! Etwas verstört war ich über Ihre Erwähnung des William Toel und seine Vorhersage eines „perfekten Sturms“ über Deutschland (auf S. 40). Das klingt für mich ein bisschen nach Grimms Märchenstunde. Es scheint mir fast so, als wolle sich dieser Herr Toel wie seinerzeit der Schweizer Wilhelm Tell als Freiheits­bringer Deutschlands aufspielen. Ist die Namensähnlichkeit nur Zufall?
Friedrich Mechtersheim

Smart Investor 5/2021

SI Wir geben Ihnen recht: Das klingt schon ziemlich ­fantastisch, was dieser William Toel da an Aussagen trifft. Erstens aber hatten uns – wie einleitend in dieser Geschichte erwähnt – einige Leser danach gefragt; zweitens wollten wir damit auch zum Ausdruck bringen, dass die Geschichte bzw. das Schicksal gerade in diesen irren und wirren Zeiten ungeahnte Wendungen nehmen kann. Der Great Reset ist nicht unbedingt als Einbahnstraße zu sehen. Insofern verbreitet Toel schon fast eine Hoffnung, dass es auch ganz anders kommen kann.

? Great Reset und die Medien
Zu der aktuellen Ausgabe 5/2021 des Smart Investor muss man Ihnen und Ihrem Redaktionsteam gratulieren. Nirgendwo sonst im bundesdeutschen Blätterwald werden die kommenden Umbrüche unserer Gesellschaft so punktgenau thematisiert wie in Ihrem Vorwort „Der große Umbruch“ und insbesondere in Ihrer Titelstory zum „Great Reset“. Es ist keine Verschwörungstheorie, wenn man offenen Auges ist und täglich dabei zusehen kann, wie unsere Gesellschaft in eine geplante Richtung ge­scho­ben wird, die für den Einzelnen mit deutlichen ­Einschränkungen einhergehen dürfte.

Ihren Lichtstrahl auf die Bestrebungen des World Economic ­Forum muss man ins Gesamtbild setzen. Hierzu gehört u.a. auch die Mitgliederliste der Atlantik-Brücke und anderer übergreifender Weltorganisationen. Im Kontext betrachtet ist „die Gestaltung der Welt von oben“ die beste Beschreibung dieser Vorgänge.

Vor etlichen Jahren haben wir (ich zusammen mit Kollegen) ­einmal ein Bild skizziert, wer und was welchen Einfluss auf die Weltentwicklungen hat und auch zukünftig die Richtung für den Planeten bestimmen wird.

Diese Skizze umfasste viele Organisationen und einflussreiche Personen. Die Verdichtung dieser Matrix ergab eine Pyramidenform, an ­deren Spitze nicht ganz so viele involviert sind. Und spätestens an diesem Punkt fragten wir uns: Was sind die Ziele und wer sind die Hintermänner dieser Struktur?

In Ihrem Beitrag zum Great Reset haben Sie schon sehr viel davon beantwortet. Leider werden diese äußerst interessanten Themen nicht öffentlich diskutiert, geschweige denn öffentlich publiziert. Erschreckend ist zudem, wie die Bürger hier „regelkonform“ hinters Licht geführt werden. Wer mehr wissen will, muss sich auch entsprechend informieren. Leider hapert es daran in gewaltigem Ausmaß.

Nochmals herzlichen Dank an Ihr Team für die „Hintergrundbelichtung“ unserer Gesellschaft und deren Zukunft.
Josef Wierig

SI Ja, die klassischen Hauptstrommedien argumentieren regel­mäßig an den tatsächlichen Hintergründen vorbei, ­obwohl sie eigentlich recht klar ersichtlich sind. Wie im Heft schon ange­deutet wurde, gehen wir davon aus, dass vieles von dem, was die Medien bislang verbergen, demnächst zutage treten wird – aber mit welchen Folgen? Wir befürchten hier einige wirkliche Verwerfungen.

? X auf Banknoten
Früher waren die Nummern auf den Euro-Banknoten mit einem X am Anfang versehen, wenn diese in Deutschland produ­ziert worden waren oder zum deutschen Bereich gehörten. Inzwi­schen ist das nicht mehr so. Wie kann man heute erkennen, dass es sich um deutsche Noten handelt?
Hermann Mrasok

SI Bei der ersten Serie der Euro-Banknoten konnte man in der Tat anhand des führenden Buchstabens der zwölfstelligen Kontrollnummer noch die ausgebende Notenbank identifizieren. Bei der zweiten Serie – Ausgabe beginnend mit der 5-EUR-Banknote ab 2013 – steht der erste Buchstabe nicht länger für das Ausgabeland, sondern für die ausführende Druckerei. In ­Deutschland können aktuell an drei Orten Euro-Banknoten gedruckt werden: Bundesdruckerei GmbH (führender Buchstabe: R), Gie­secke+ Devrient in Leipzig (W) und Giesecke+Devrient in München (X). Dass es sich bei diesem X nicht um das alte Länderkennzeichen für Deutschland (X) handelt, lässt sich an der zweiten Stelle der Kontrollnummer erkennen – dem Druckereikennzeichen folgt nämlich ein weiterer Buchstabe, während nach dem alten Länder­kennzeichen bereits die erste Ziffer kam. Das Druckereikenn­zeichen lässt ausdrücklich keinen Rückschluss mehr auf die beauftra­gende Notenbank zu. Man kann darüber spekulieren, warum das Länderkennzeichen abgeschafft wurde. Allerdings erfreu­ten sich Euro-Banknoten des ehemaligen Hartwährungsblocks (Deutschland, Niederlande, Österreich) im Gefolge der Griechenlandkrise großer Beliebtheit. Sie wurden gehortet, um sich für den Fall eines Auseinanderbrechens der Eurozone in den mutmaßlich besseren Bruchstücken zu positionieren. Das ­dürfte der Politik vermutlich ein Dorn im Auge gewesen sein.

Die Kontrollnummer der zweiten Serie der Euro-Banknoten weist im Gegensatz zur ersten Serie zwei führende Buchstaben auf

? Hexenwerk Derivatesuche!?
Immer wieder nehmen Sie eine Absicherung in Form ­eines Derivats in Ihr Musterdepot auf. Zuletzt geschah dies mit einem NASDAQ-100-Short-Zertifikat. Mich würde interessieren, wie und wo Sie das jeweilige Produkt suchen, finden und auswählen. Wenn ich auf der Homepage der Börse Frankfurt nach DAX-Zer­tifikaten suche, bekomme ich Hunderte von Titeln ausgespuckt, womit ich überhaupt nichts anfangen kann. Mir ist bewusst, dass Sie solche Produkte nur erfahrenen Anlegern empfehlen, aber neugierig wäre ich schon, wie man eine solche Absicherung aus dem offenbar recht großen Angebot selbst gezielt finden kann.

Da ich eher pessimistisch bin, halte ich es für gut möglich, dass die kommenden Monate eine zumindest kleine Delle beim DAX brin­gen könnten. Auch bei der Bundestagswahl sind Überraschungen möglich, die für Ausschläge beim DAX sorgen könnten. Vielleicht ist das Thema auch so allgemein interessant, dass es einmal in einem praxisnahen Artikel abgehandelt werden könnte?
Hans Gretsch

SI Wir halten uns ganz bewusst etwas zurück mit Hin­weisen, wie man Zertifikate sucht. Das hat einen Grund: Wir haben vielfach festgestellt, dass gerade unerfahrene Leser – und dazu müssen wir Sie aufgrund Ihrer Fragestellung auch zählen – viel zu leichtfertig und mit zu großen Volumina in solchen Papie­ren handeln, oft mit dem Endeffekt eines immensen oder gar tota­len Verlusts. Daher rührt auch unser Gefahrenhinweis, wenn wir solche Papiere besprechen.

Aber wenn Sie schon so fragen: Auf ganz normalen Finanzwebseiten wie onvista.de oder finanzen.net kann man gezielt, also gewissen Kriterien entsprechend, nach Derivaten suchen. So lassen sich aus der Vielzahl von Produkten die gewünschten finden. Das ist also kein Hexenwerk. Ein Hexenwerk ist vielmehr dabei zu erahnen, wie und mit welcher Geschwindigkeit sich die ­Märkte zukünftig entwickeln. Liegt man hier mit seiner Einschätzung falsch, und sei es auch nur ein bisschen, so mündet das bei ­solchen Derivaten regelmäßig in teilweise sehr deutlichen Verlusten. Aus den genannten Gründen planen wir bis auf Weiteres nicht, ­hierzu einen Artikel zu verfassen.

? Mir reicht’s hier!
Seit vielen Jahren bin ich nun überzeugter Leser des Smart Investor. Und als Erstes muss ich mich bedanken für die vielen wertvollen Informationen, die ich in dieser Zeit erhalten habe. Danke sagen will ich auch dafür, dass Sie kein Blatt vor den Mund nehmen und auch kontroverse Themen nicht scheuen. Das ist ein extrem wichtiger Punkt, der in der heutigen Zeit, in der es für mich geradezu nach Sozialismus oder gar Diktatur riecht, nicht mehr selbstverständlich ist. Hat nicht schon Ludwig von Mises darauf hingewiesen, dass Demokratie automatisch im Sozialismus enden muss? Und wen haben wir heute als Bundeskanzlerin? Eine „gelernte“ Sozialistin!

Kurzum: Ich trage mich mit dem Gedanken, auszuwandern – und zwar nach Thailand.

Ich will nicht mehr mit meinem hart erarbeiteten Geld die ­ganzen schmarotzenden Politiker und ihre Kumpanen unterstützen, die uns zum Dank dafür unsere Freiheiten nehmen. Diese sind zwar im Grundgesetz festge­halten, aber gelten grundsätzlich qua Geburt und das Grundgesetz ist nur die Manifestation von diesen Naturrechten. Ich brauche das nicht weiter auszuführen. Nun zu meiner Frage: Kann ich auch in Thailand das ­gedruckte Heft zugeschickt ­bekommen?
Heinz Johmann

SI Ihre Beweggründe zum Auswandern sind für uns nachvollziehbar. Prinzipiell ist eine Belieferung ins außereuropäische Ausland wie z.B. nach Thailand gegen Aufpreis durchaus möglich – allerdings müssen Sie damit rechnen, dass das Heft dorthin deutlich länger unterwegs ist. Auch ereignen sich ­hierbei manchmal Zustellungsprobleme, je nach Land bzw. Region. Die meisten unserer Auslandsabonnenten, zumindest wenn sie außer­halb von Europa leben, steigen daher auf die Onlineversion um. Das ist schneller, kostengünstiger und zuverlässiger. Alles Gute bei Ihrem Vorhaben!

UNSERE EMPFEHLUNGEN