Krisenforschung für das Risikomanagement

Wer sich mit den Krisen von morgen beschäftigt, sollte die Prognostik von früher betrachten. Das schafft Denkweite und Gelassenheit. Zwischen 1970 und 2018 wurden 236 Währungskrisen, 75 Staatsschuldenkrisen und 151 Bankkrisen auf internationaler Ebene gezählt. Die meisten Finanzkrisen, in deren Verlauf feste Wechselkurse zusammenbrachen und massive Kapitalabflüsse stattfanden, breiteten sich in diesem Zeitraum in den Schwellenländern aus. Aber auch in den entwickelten Industrieländern gab es bereits vor 2008 Krisen mit erheblichen Folgen, so etwa in den 1990er-Jahren in Schweden, Norwegen und Japan.

Interview

Smart Investor: Es fließt immer mehr Geld in Investmentfonds mit nachhaltiger Ausrichtung. Investoren haben es dadurch nicht leichter, weil Begriffe wie ethisch und nachhaltig von Anbieterseite ganz unterschiedlich interpretiert werden. Welchen Auswahlansatz verfolgen Sie? Fischer: Unsere Idee des ethischen Investments basiert auf der Überzeugung, dass der Anleger durch die Art und Weise der Geldanlage wirtschaftliche Abläufe und damit auch die Realität menschlichen Lebens mitgestalten kann. Wir prüfen bei jeder Anlageidee, die ein attraktives Risiko-Rendite-Verhältnis aufweist, ob das Unternehmen (bzw. der Emittent) nicht gegen Ausschlusskriterien verstößt und ob es humane, soziale und kulturelle Werte fördert sowie zur Erhaltung und Verbesserung der Umwelt beiträgt.

Analyse

Anleger in Fonds für Goldminenaktien brauchen derzeit vor allem zwei Dinge: viel Geduld und starke Nerven. Gleiches gilt natürlich auch für die Manager solcher Vehikel. Bei Walter Wehrli kann man das getrost unterstellen. Der Schweizer Manager des NESTOR Gold-Fonds verfügt über 30 Jahre Erfahrung an den internationalen Finanzmärkten und betreut den Fonds seit dessen Auflage im Jahr 2002. Unterstützt wird Wehrli seit April 2012 von Erich Meier, wie Wehrli ein Schweizer.

Fonds – Interview

Smart Investor: Herr Brand, Sie nutzen beispielsweise im Fonds HWB Portfolio Plus ein Trendfolgesystem. Wie werden die Trends bzw. die Trendwechsel identifiziert? Welche Bedeutung haben unterschiedliche zeitliche Ebenen bei der Trendbestimmung? Brand: Hierbei spielen stochastische Variablen eine genauso wichtige Rolle wie z.B. gleitende Durchschnitte oder die Auswertung von Hoch- und Tiefpunkten. Diese werden über drei Zeithorizonte (kurz-, mittel- und langfristig) ausgewertet und der Signalstärke entsprechend umgesetzt.

Fond – Analyse

Die 1997 gegründete Vermögensverwaltung hält derzeit über 200 Mio. EUR unter Management. Fondsmanager H. Willi Brand hatte das Investmenthandwerk in den 1980er und 1990er Jahren bei Merrill Lynch und Prudential Bache gelernt.

Fonds – Analyse

Gastbeitrag von A. Sabri Ergin, ERGIN Finanzberatung Die SCHMITZ & PARTNER AG mit Sitz in Brione s. Minusio/Tessin in der Schweiz wurde im Jahre 1997 zur individuellen Betreuung von anspruchsvollen Kunden im Vermögensverwaltungsbereich gegründet. Zuvor war Gründer Dr. Holger Schmitz als Portfolio- und Fondsmanager für die FIDUKA Depotverwaltung von André Kostolany in München tätig.

Fonds – Kolumne

Im Zuge des sich verändernden Kapitalmarktumfeldes mit sehr kurzen Zyklen, immer geringeren Risikoaufschlägen und deutlich ansteigender Volatilität hinterfragen immer mehr Anleger die Anforderungen an ihre Kapitalanlagen, um die Ertragsvorstellungen erreichen zu können. Nach wie vor sind viele Investoren stark in Rentenpapieren engagiert.

Interview

Smart Investor: Herr Hellener, der PRIMA ‑ Global Challenges investiert weltweit in Unternehmen, die sich globalen Herausforderungen stellen. Um welche Herausforderungen handelt es sich...

Analyse

In Zeiten gleichlaufender Anlageklassen sowie der bei Zentralbankern scheinbar en vogue geratenen Niedrigzinspolitik sollten vermögensverwaltende Fonds neben einer außerordentlichen Aktienexpertise eine Fähigkeit ganz besonders vorweisen können: Eine große Portion Mut! Mut, in Anlagen zu investieren, die momentan auf breiter Front ganz und gar nicht modisch erscheinen. Ein hierfür erfolgreicher Vertreter der Gattung Mischfonds ist der Fonds StarCapital Huber Strategy 1 aus dem renommierten Haus StarCapital. Basierend auf der jahrzehntelangen Expertise des für seine marktunübliche Denkart bekannten Peter E. Huber wird beim Fonds StarCapital Huber Strategy 1 auf maximale Flexibilität geachtet.

Fonds – Interview

Smart Investor: Herr Bensmann, Sie stehen bereits zum zweiten Mal auf dem ersten Platz beim DAB Depot-Contest in der Kategorie „Ausgewogen“. Mit einer Performance von ca. 16,2% übertreffen Sie dieses Jahr erneut den Führenden der Kategorie „Chance“, und das, obwohl Ihr Aktienanteil nur maximal 50% betragen darf. Wie schaffen Sie dieses Kunststück? Bensmann: Interessanterweise ist der Vorsprung überwiegend im Sommer, also in der schwächsten Börsenphase dieses Jahres entstanden. In solchen Phasen verlieren die Wettbewerber in der riskanteren Kategorie alleine schon aufgrund der höheren Aktienquote tendenziell mehr, daneben aber auch, weil sie zu wenig auf Value geachtet haben und zu spekulative Titel im Depot hatten.

Kolumne

Die Identifizierung von künftigen Abbaugebieten und die Exploration neuer Lagerstätten ist das Brot und Butter der „Juniors“ unter den Rohstoffgesellschaften. Deren Existenz in einem...

Fonds – Analyse

Inhabergeführte Aktiengesellschaften zeichnen sich grundsätzlich durch einen Großaktionär aus, der meist auch das Unternehmen selbst gründete oder der Gründerfamilie angehört. Dies führt im Gegensatz zu rein durch externe Manager geführte Unternehmen zu vielen Vorteilen in der Unternehmenssteuerung.

Analyse

Dr. Christoph Bruns, Fondsmanager, Aktienfürsprecher und Wahlamerikaner, verwaltet seit Januar 2012 neben seinem globalen Flaggschifffonds auch einen globalen Aktien Long/Short-Fonds. Der LOYS GLOBAL L/S (WKN A1JRB8) setzt dabei auf die bewährte valueorientierte Strategie des Hauses LOYS. Dr. Bruns hat die Gabe, Kundenorientierung und Demut im Management mit dem notwendigen Selbstbewusstsein und Auftreten für die Sache zu verknüpfen.

Kolumne

Aufschwung in der Eurozone Unsere weit in die Zukunft blickenden konjunkturellen Frühindikatoren zeigen schon länger einen Aufschwung in der Eurozone an, der inzwischen auch von...

Man muss auch einstecken können!

Zugegeben: Die letzten Wochen und Monate waren an den Börsen keine wirklich angenehmen und die angeblich kurzen Beine von politischen Börsen haben sich dann doch als ziemlich lang erwiesen. Die Fragen der letzten Tage lauteten: Stellen die Türkei oder auch der Iran ein systemisches Risiko dar und, falls ja, könnte dieses auf andere Emerging Markets überspringen?