Werbung

Interview

Smart Investor im Gespräch mit dem Vermögensverwalter Dr. Holger Schmitz über zukünftige Herausforderungen für die Anleger. Er sieht Immobilienbesitz und Kontengelder als die neuen Einnahmequellen des Staates. Smart Investor: Dr. Schmitz, lassen Sie uns im Folgenden ein paar wichtige Themen kurz durchgehen. Zunächst, die US-Zentralbank hat den von vielen beobachteten Zinsschritt nicht gemacht. Wie interpretieren Sie das? Schmitz: Ob dieser Schritt passiert oder nicht, ist für mich eigentlich ein Non-Event. Denn eine Rückkehr zur Normalität ist im Zinsbereich ohnehin nicht mehr möglich – denn ansonsten würden die Staaten aufgrund ihrer enormen Verschuldung reihenweise kollabieren.

Analyse

Anleger in Fonds für Goldminenaktien brauchen derzeit vor allem zwei Dinge: viel Geduld und starke Nerven. Gleiches gilt natürlich auch für die Manager solcher Vehikel. Bei Walter Wehrli kann man das getrost unterstellen. Der Schweizer Manager des NESTOR Gold-Fonds verfügt über 30 Jahre Erfahrung an den internationalen Finanzmärkten und betreut den Fonds seit dessen Auflage im Jahr 2002. Unterstützt wird Wehrli seit April 2012 von Erich Meier, wie Wehrli ein Schweizer.

Kolumne

Gastbeitrag von Markus Kaiser, StarCapital AG Korrekturmodus Nach einer mehrjährigen Aufwärtsbewegung sind die Aktienmärkte weltweit in den Korrekturmodus übergegangen. Die anhaltenden Sorgen um Griechenland und die Stabilität in Europa sowie aufflammende Wachstumssorgen in China erwiesen sich als Giftmischung für die Aktienmärkte. Die Nervosität der Marktteilnehmer ist zurück, auch abzulesen am steilen Anstieg der Volatilitätsindizes.

Kolumne

Mit der Vereidigung der neuen Regierung beginnt in Argentinien im Dezember eine neue Zeitrechnung. Der amtierenden Präsidentin des Landes – Cristina Fernández de Kirchner – ist eine dritte Amtszeit in Folge nicht gestattet. Nach den Vorwahlen im August steht nun fest, dass entweder der aktuelle Gouverneur der Provinz Buenos Aires (Daniel Scioli) oder aber der scheidende Bürgermeister der Stadt Buenos Aires (Mauricio Macri) das Rennen um das Präsidentschaftsamt unter sich entscheiden.

Interview

Smart Investor: Was erwarten Sie von der wirtschaftlichen Entwicklung Europas in den kommenden Monaten? Wie entwickeln sich die Krisenstaaten der Peripherie aus Ihrer Sicht? Preißler: In Europa zeigen unsere Frühindikatoren nach wie vor steil nach oben. Das Konjunkturbild der Region ist auf Sicht von sechs bis neun Monaten sogar weltweit das Beste, auch wenn die Wachstumsraten nicht üppig sind. Vor diesem Hintergrund halten wir neue Höchststände beim DAX für durchaus möglich. Bei den Peripheriestaaten muss man differenzieren. Griechenland, das durch das Chaos der vergangenen Monate stark zurückgeworfen wurde, spielt dabei sicherlich eine Sonderrolle. In anderen Ländern der Peripherie gibt es hingegen klar positive Tendenzen. So knüpft Spanien bei seinen Wachstumszahlen bereits wieder an alte Glanzzeiten an.

Smart Investor 7/2015 – Interview

Smart Investor im Gespräch mit Hans-Wilhelm Brand von HWB Capital Management über Anleiheerträge in Zeiten finanzieller Repression und den Airbag bei Wandelanleihen Smart Investor: Welche Vorteile bieten Wandelanleihen in einem strukturierten Portfolio? Brand: Investoren suchen aus gutem Grund nicht immer das uneingeschränkte Aktienrisiko. Mit festem Zins und voller Kapitalrückzahlung am Laufzeitende ausgestattete Papiere können dazu beitragen, die Risikoverteilung im Depot zu optimieren.

Fonds – Analyse

Auffallend viele Aushängeschilder der europäischen Wirtschaft weisen einen privaten Großaktionär auf oder sind inhaberdominiert. Was liegt daher näher, gezielt nach diesen Unternehmen zu suchen und sie zum zentralen Element eines europäischen Aktienfonds zu machen? Einer, der dies bereits seit dem Jahre 2007 erfolgreich umsetzt, ist der H & A Unternehmerfonds Europa.

Fonds – Analyse

Gastanalyse von Jürgen Dumschat, AECON Fondsmarketing GmbH Vermögensverwaltung im Doppelpack Dr. Holger Schmitz startete seine Karriere im Vermögensverwaltungssegment bei der schon fast legendären FIDUKA Depotverwaltung von André Kostolany in München. Doch bereits 1997 gründete er die Schmitz & Partner AG, die ihren Sitz im schweizerischen Tessin hat. Viele Fondskonzepte haben heute eine Komplexität, die der normale Anleger längst nicht mehr verstehen kann. Wer es mit dem Grundsatz „Investiere nur in das, was du auch verstehst!“ hält, der findet mit dem Schmitz & Partner Global Offensiv ein schnörkelloses Konzept, welches auf einem Mix von Aktien, Anleihen und Liquidität aufbaut. Die Investitionsquote ist auf 100% des Fondsvermögens begrenzt. Das Risiko wird über die Aktienquote in einer Bandbreite von null bis 100% gesteuert. Allerdings ist der Fonds stets im unmittelbaren Zusammenhang mit seinem „defensiven Bruder“ zu sehen (s. Fonds-Analyse SI 03/2014, S. 44). Bestimmte Themen (wie aktuell Renten sowie Gold und Silber) werden im defensiven Fonds gespielt, während bspw. Schwellenländerinvestitionen dem hier in Rede stehenden Fonds vorbehalten sind. Bei 5% Cash beläuft sich die Aktienquote derzeit auf 95%, was zeigt, dass die die Flexibilität nicht nur graue Theorie ist. Alle Entscheidungen werden diskretionär getroffen.

Fonds – Interview

Smart Investor: Herr Schröder, die australische Wirtschaft hängt aufgrund ihrer Fokussierung auf die Rohstoffproduktion massiv an der chinesischen Konjunktur. Durch politische Reformen will die kommunistische Partei dort nun die Privatwirtschaft fördern. Sehen Sie hier positive Effekte für die australische Börse? Schröder: Die Rohstoffpreise sagen mir, dass bei den Anlegern kurzfristig eher Skepsis überwiegt. Ohne geldpolitische Lockerung oder Konjunkturpakete scheint die Konjunktur dort derzeit weiter zu stottern. Für Australien bringt das natürlich Risiken mit sich.

Fonds – Kolumne

Den meisten Anlegern ist nicht bewusst, wie sehr sich die Finanzlandschaft geändert hat, und zwar für lange Zeit. Feste Zinseinkünfte aus Termingeldern und sicheren Anleihen zu einem lohnenden Zins gehören der Vergangenheit an.

Fonds – Interview

Smart Investor: Wie lässt sich der Investmentansatz des framas Treuhand Family Office Fund I beschreiben? Jann: Grundidee des Fonds ist die Kombination mehrerer ausgezeichneter Vermögensverwalter mit dem Controlling eines Family Office, was normalerweise nur Anlegern mit sehr großen Vermögen vorbehalten ist. Ziel des Fonds ist, für seine Anleger unter Berücksichtigung des Anlagerisikos einen angemessenen Wertzuwachs zu erzielen.

Fonds – Kolumne

Im Zuge des sich verändernden Kapitalmarktumfeldes mit sehr kurzen Zyklen, immer geringeren Risikoaufschlägen und deutlich ansteigender Volatilität hinterfragen immer mehr Anleger die Anforderungen an ihre Kapitalanlagen, um die Ertragsvorstellungen erreichen zu können. Nach wie vor sind viele Investoren stark in Rentenpapieren engagiert.

Analyse

Dr. Christoph Bruns, Fondsmanager, Aktienfürsprecher und Wahlamerikaner, verwaltet seit Januar 2012 neben seinem globalen Flaggschifffonds auch einen globalen Aktien Long/Short-Fonds. Der LOYS GLOBAL L/S (WKN A1JRB8) setzt dabei auf die bewährte valueorientierte Strategie des Hauses LOYS. Dr. Bruns hat die Gabe, Kundenorientierung und Demut im Management mit dem notwendigen Selbstbewusstsein und Auftreten für die Sache zu verknüpfen.

Fonds – Interview

Smart Investor: Herr Brand, Sie nutzen beispielsweise im Fonds HWB Portfolio Plus ein Trendfolgesystem. Wie werden die Trends bzw. die Trendwechsel identifiziert? Welche Bedeutung haben unterschiedliche zeitliche Ebenen bei der Trendbestimmung? Brand: Hierbei spielen stochastische Variablen eine genauso wichtige Rolle wie z.B. gleitende Durchschnitte oder die Auswertung von Hoch- und Tiefpunkten. Diese werden über drei Zeithorizonte (kurz-, mittel- und langfristig) ausgewertet und der Signalstärke entsprechend umgesetzt.

Fonds – Analyse

Neuer Fonds mit langer Historie Immer häufiger wird der Retailmarkt mit neuen Fondsstrategien bereichert, die seit Jahren erfolgreich im institutionellen Geschäft umgesetzt wurden. So aktuell der CONREN Fortune, der im Rahmen eines Family Office für einen Zweig der Unternehmerfamilie Röchling (Verkauf von Rheinmetall 2005) aufgelegt wurde.