Aktien Update – Schweizer Electronic AG

Die Schweizer Electronic AG (akt. Kurs: 22,80 EUR / WKN 515623) hat im Geschäftsjahr 2013 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 9,8 Mio. EUR (Vorjahr 5,2 Mio.) erzielt.  Dies entspricht einer EBIT-Marge von 9,7% (Vj. 5,2%) und einer Steigerung von 88% gegenüber dem Vorjahr. Die Umsätze stiegen leicht auf 101,2 Mio. EUR. Das Jahresergebnis von 6,1 Mio. EUR ergibt ein Ergebnis pro Aktie 1,62 EUR für das abgelaufene Geschäftsjahr.

Sehr gut entwickelte sich der Auftragseingang, vor allem im Bereich Automotive. In das laufende Jahr ist Schweizer mit einem Auftragsbestand von mehr als 114 Mio. EUR gegangen. Im Vorjahr lag der Bestand bei 89 Mio. EUR. Es gelang also, den Umsatz unterjährig weiter auszubauen. Angesichts der guten Entwicklung will SCHWEIZER die Dividende auf 60 Cent erhöhen. Dies entspricht einer Steigerung der Dividende um mehr als 9% und ist somit die dritte Dividendenerhöhung in Folge.

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet SCHWEIZER, basierend auf positiven Prognosen für die weltwirtschaftliche Entwicklung und der Absatzsegmente, ein Umsatzwachstum von 3-7% bei weiterer Ergebnisverbesserung. Die Schweizer Electronic AG ist ein globales „best-in-class“-Technologieunternehmen für die Herstellung von hochwertigen Leiterplatten und innovativen Lösungen und Dienstleistungen für Automobil-, Solar-, Industrie- und Luftfahrtelektronik. Das Unternehmen bietet in seinem Geschäftsfeld Electronic zusammen mit seinen Partnern Elekonta Marek GmbH & Co.KG und Meiko Electronics Co. Ltd. kosten- und fertigungsoptimierte Lösungen für Klein-, Mittel- und Großserien an und beschäftigt in diesem Netzwerk insgesamt über 11.000 Mitarbeiter in Deutschland, Japan, China und Vietnam.

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SI-Kommentar:

Schweizer Electronic ist zwar börsennotiert, aber noch immer ein Hidden Champion. Im Schwarzwald beheimatet kann man das Unternehmen im Grunde zu den erfolgreichen Mittelständlern zählen, die die hohe Wirtschaftskraft im Südwesten begründen. Mit einem KGV von 14 für das abgelaufene Geschäftsjahr und einer Dividendenrendite von 2,6% bietet das Unternehmen noch attraktive Einstiegschancen. Zumal das ansehnliche Auftragspolster den Forecast des Unternehmens als sehr konservativ erscheinen lässt.

Die Chancen, den vermeldeten Auftragsbestand wie in den Jahren zuvor im Umsatz zu toppen, lassen Raum für positive Überraschungen. Nach unten scheint die Aktie gut abgesichert. Durch den geringen Streubesitz der ohnehin nur 3,78 Mio. Stücke ist der Wert nicht übermäßig liquide, Orders sind also immer zu limitieren. (spr)

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