Grafik der Woche – Lange Tradition: US-Dollar und Gold

Gold USDQuelle: Fed, Datastream, SG Cross Asset Research

Nach zwei schwachen Jahren hatte der Goldpreis zunächst einen guten Start in das Jahr 2014 erwischt. Doch auf USD-Basis sind die Notierungen inzwischen fast wieder bis auf das Niveau von Ende 2013 zurückgefallen. Als Belastung für das gelbe Metall erweist sich vor allem der zuletzt feste Dollar. Dieser ist beispielsweise gegenüber dem Euro auf den höchsten Stand seit 14 Monaten gestiegen. Auch gegenüber anderen wichtigen Währungen hat die Weltleitwährung zugelegt, wie sich am handelsgewichteten US-Dollar-Index zeigt. Für Gold ist diese Konstellation traditionell negativ: In der Vergangenheit ging ein fester USD oft mit einem sinkenden Goldpreis einher und umgekehrt.

Diese Konstellation setzt im aktuellen Umfeld dem Goldpreis zu. Anhänger des Edelmetalls werden aber vermutlich mit Blick auf den oben gezeigten Chart einwenden, dass sich der Goldpreis bisher besser gehalten hat als der invers abgebildete handelsgewichtete US-Dollar-Index. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass die zahlreichen geopolitischen Risiken den Goldpreis zuletzt gestützt haben dürften. Wer dem Gold als Investment kritisch gegenübersteht wird einwenden, dass gemessen daran die jüngste Goldpreis-Performance enttäuschend ausgefallen ist. Welcher Seite man anhängt, hat vermutlich damit zu tun, ob man generell ein Gold-Anhänger oder ein Gold-Gegner ist.

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