Remember September!

RFNein, ich möchte hiermit keinen Crash im September ausrufen. Allerdings will ich auf einige wegweisende Entwicklungen hindeuten, die im bald beginnenden neunten Monat des Jahres ihren Anfang nehmen oder aber ihre Zuspitzung erfahren dürften.

Da wäre zum einen die Bundestagswahl am 24.9. – Gääähn. Ja, wirklich spannend wird das sicherlich nicht. Denn Angela Merkel wird dann vermutlich vom Volk nicht für ihre Fehlleistungen in den letzten zwölf Jahren abgestraft werden. Tatsächlich spannend dürfte aber werden, was nach der Wahl passiert. Denn meiner Ansicht nach verfolgt die Kanzlerin einen Plan, bei dem den Deutschen noch Hören und Sehen vergehen wird. Aber lesen Sie dazu bitte unsere Titelgeschichte auf S. 18 und auch das erhellende Interview mit dem Unternehmer und Klardenker Ralf Nienaber auf S. 20. Im „großen Bild“ ab S. 36 versuchen wir eine Skizzierung dessen, was auf Deutschland zukommen wird, wenn Merkels vierte Amtsperiode erst mal klargemacht ist.

Und dann erleben wir auch gerade die rapide Eintrübung der deutschen-türkischen Beziehung. Nur unwichtiges Geplänkel, meinen Sie? Ich versichere Ihnen, dass wir hier schon bald eine dramatische Eskalation erleben werden, bei der es nicht nur bei Beleidigungen und Drohungen bleiben wird. Die Türkei beherbergt derzeit weit über eine Million Flüchtlinge, welche Erdogan in letzter Konsequenz nach Griechenland schicken könnte. Und dann hätte die EU ein Problem!

In der Nacht zum 5.9. jährt sich Merkels Entscheidung zur Grenzöffnung zum zweiten Mal. Wir werden sehen, ob es dann schon eine neue Überraschung geben wird. In jedem Fall werden die vermutlich mehreren Hunderttausend in Sizilien ausharrenden, neuen Zuwanderer aus Nordafrika bald nach Deutschland weitergeschickt werden. Spätestens nach der Wahl kann Merkel hierfür grünes Licht geben. Netter Nebeneffekt: So lässt sich auch der Erfolg für die AfD am 24.9. in Grenzen halten.

Ach ja, und dann wäre noch die Sache in Israel. Dort beharken sich gerade Palästinenser und Juden wegen des Tempelbergs. Die derzeit dort stehende al-Aqsa-Moschee ist einigen Rabbis schon lange ein Dorn im Auge. Da am 22. September ein 5.777 Jahre währender Zyklus im hebräischen Kalender zu Ende geht, darf man beim derzeit dort schwelenden Streit noch eine gewaltige Dramatisierung erwarten. Mehr dazu auf S. 39.

Dass mit der Etablierung des „Superstaates“ EU mehr Probleme geschaffen als gelöst wurden, sollte mittlerweile jedem klar geworden sein. Dabei wäre small so beautiful, wie das Motto der Konferenz des Mises-Institutes Deutschland lautet. Einen Besuch dieser hochklassigen Veranstaltung am 21. Oktober kann ich Ihnen nur wärmstens empfehlen. Ich selbst werde vor Ort sein und freue mich, Sie dort zu treffen. Mehr Informationen dazu finden Sie in der Anzeige auf der linken Seite.

Immer wieder werden wir von Neuschottland/Kanada-Interessierten nach Reisen dorthin gefragt. Ich werde spontan Anfang Oktober dort sein. Vielleicht ergibt sich ein Treffen?

Es grüßt Sie herzlich
Unterschrift

 

 

Ralf Flierl