Droht ein neues „Waterloo“?

Wer kennt sie nicht: die schwedische Popgruppe ABBA, die in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts Kassenschlager am laufenden Band ablieferte. „Mamma Mia“, „Dancing Queen“ oder „Money, Money, Money“ sind nur drei ihrer unzähligen Ohrwürmer. Die vier sympathischen Nordlichter starteten ihre phänomenale Karriere 1974 mit dem Song „Waterloo“ beim Eurovision Song Contest. Im Anschluss produzierte ABBA einen Hit nach dem anderen – bis zum Dezember 1982, ihrem letzten Auftritt. Nun, im Jahr 2018, nach etwa 35 Jahren Pause, haben die vier Schweden angekündigt, wieder gemeinsam auf die Bühne zu kommen. Über die Motive der inzwischen um die 70 Jahre alten Gesangsstars wollen wir hier nicht weiter spekulieren. Was uns interessiert, sind die markanten Zeitpunkte ihrer Karriere:

Von 1974 bis 1982, während ABBAs Erfolgszeit, herrschte an den Börsen Flaute, ein zermürbender Sägezahnmarkt. Sobald die vier Gruppenmitglieder im Jahre 1982 ihr aktives Musikerdasein beendeten, begannen die Börsen ihren großen Aufschwung, der bis zuletzt anhielt. Und nun also das Revival. Ist ABBA mit ihren eigentlich schwungvollen Liedern womöglich eine Begleiterscheinung der Baisse? Falls an dieser Überlegung etwas dran sein sollte, dann drohen nun härtere Börsenzeiten.