Musterdepot SIW 35/2019 am 28.08.2019

Smart Investor Musterdepot

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Musterdepot

Aufgrund unserer positiven Meinung zu den Edelmetallmärkten haben wir uns auch in den Musterdepots entsprechend stark engagiert. Dadurch ist uns nun allerdings ein echtes Luxusproblem entstanden, da insbesondere Gold- und Silberminen in letzter Zeit stark gestiegen sind, sind unsere Positionen von Wheaton Precious Metals (WKN A2DRBP, akt. Kurs: 27,08 EUR) und Silvercorp (WKN A0EAS0, akt. Kurs: 4,16 EUR) über unsere selbst gesetzte Obergrenze von 10% Depotanteil pro Einzelposition hinausgestiegen. Das ist zwar keine harte oder verpflichtende Regelung, aber wir denken, dass wir gut beraten sind, uns genau dann an diese Grenze zu halten, wenn „der Himmel voller Geigen hängt“ – auch so ein Börsenspruch. Die Volatilität in diesem Bereich ist ohnehin sprichwörtlich und schon die aufkeimende Hoffnung auf einen US-China-Deal könnte hier auch einmal schnell zu Abverkäufen führen. Wer ermäßigen also beide Positionen um jeweils ca. ein Viertel des Bestandes. Konkret verkaufen wir bestens zur morgigen Eröffnung in Frankfurt

350 Stück unserer 1.500 Stück Wheaton Precious Metals (WKN A2DRBP) und
2.500 Stück unserer 10.000 Stück Silvercorp (WKN A0EAS0).

Da wir uns aber nicht wirklich aus dem Markt für Edelmetalle zurückziehen wollen, legen wir zwei Kauflimits für einen möglichen Rücksetzer in den Markt.

Zum einen wollen 5.000 Stück von Argonaut Gold (WKN: A1C70D, akt. Kurs: 1,79 EUR) mit einem Limit von 1,67 EUR/Stück erwerben (Depotanteil dann ca. 2,5%). Näheres zu diesem Titel finden Sie in unserer Rubrik „Auf Stippvisite“ in Smart Investor 2/2019 auf S. 48.

Zum anderen geben wir eine Order für 190 Stück Agnico-Eagle Mines (WKN: 860325, akt. Kurs: 58,03 EUR) mit einem Limit von 55 EUR auf (Depotanteil dann ca. 3%). Der Titel wurde u.a. im Interview mit Caesar Bryan von Gabelli Funds in Smart Investor 8/2019 ab S. 45 besprochen.

Beide Kauflimits gelten ab der morgigen Eröffnung in Frankfurt.

„Wenn’s läuft, dann läuft‘s“ ist ein geflügeltes Wort ohne konkreten Börsenbezug. Leider gilt oft aber auch das Gegenteil: Seit nun mehr zwei Wochen versuchen wir – leider erfolglos – unseren Depotverlierer amaysim Australia (WKN A14VZA, akt. Kurs: 0,282 EUR) loszuwerden. Hier steht inzwischen ein sattes Minus von mehr als 70% auf der Uhr. Vergangene Woche trat Direktor Thorsten Krämer zurück und die Aktie rutschte alleine in dieser Woche um 25% ab. Auch mit unserem zuletzt auf 0,41 EUR ermäßigten Verkaufslimit werden wir daher wohl auf absehbare Zeit nicht zum Zuge kommen. Immerhin hat die Aktie einen starken Großaktionär, der erst im Juni seinen Bestand deutlich aufgestockt hat. Möglicherweise schnappt er erneut zu. Eine gewisse Erholungsrally ist dem Papier nach einem solchen Absturz also zuzutrauen. Wir ermäßigen das Verkaufslimit für unseren Bestand von 15.000 Aktien auf 0,34 EUR und hoffen damit in eine solche Rally hinein verkaufen zu können. Das Limit gilt ab der morgigen Eröffnung in Frankfurt.

 

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Keine Veränderungen.

* Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte (siehe ausführliche Erklärung)

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