Musterdepot SIW 37/2019 am 11.09.2019

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Unsere Absicherungsposition hat uns zuletzt Geld gekostet. Angesichts des Momentums nach oben im DAX wollen wir diese teilweise auflösen. Wir verkaufen 600 Scheine (akt. Kurs 14,83 EUR, WKN TR0TAW) bestens zur morgigen Eröffnung. Weitere 600 Scheine behalten wir vorerst, können uns aber vorstellen auch diese Absicherung aufzulösen, falls die Märkte weiter nach oben laufen.

Daneben kaufen wir zwei neue Positionen: Wir kaufen 225 Stücke von Micron Technology* (akt. Kurs 46,32 EUR, WKN 869020), rund 3% des Depotwertes. Der Chiphersteller ist durch den Handelskonflikt und das hohe China-Exposure (60% Umsatzanteil im Reich der Mitte) heftig unter die Räder gekommen, zuletzt hat die Aktie jedoch nach oben gedreht. Langfristig profitiert das Unternehmen vom Megatrend der Digitalisierung und einer enormen Nachfrage nach DRAM und Speicherchips. Zwar ist dieses Geschäft nach wie vor zyklisch, allerdings hat sich die Branche in den letzten Jahren konsolidiert. Neben Micron gibt es aktuell nur noch zwei weitere größere Anbieter. Da sich alle Anbieter zuletzt rational verhalten haben, ist der Druck auf die Preise nicht mehr so groß wie in früheren Abschwüngen. Lesen Sie im Smart Investor 7/2019 (S. 52) mehr zu Micron.

Nachdem wir bei früheren Versuchen nicht zum Zug gekommen sind, wagen wir nochmals einen Versuch mit der Aktie von DEFAMA* (akt. Kurs 15,40 EUR, WKN A13SUL). Wir kaufen 330 Stücke mit einem Limit von 15,40 EUR, rund 1,5% des Depotwertes. Möglicherweise legen wir nach Abschluss der bis heute laufenden Kapitalerhöhung nochmal mit einer zweiten Tranche nach.

Nach der jüngsten Korrektur stocken wir bei BB Biotech (akt. Kurs 57,60 EUR, WKN A0NFN3) noch einmal auf. Wir kaufen weitere 120 Stücke  bestens zur morgigen Eröffnung. Dies sind rund 2% des aktuellen Depotwertes.

Unsere Verkaufsorder für die 15.000 Stücke von Amaysim Australia* (akt. Kurs 0,264 EUR, WKN A14VZA) wurde am Montag zu 0,29 EUR ausgeführt, auch wenn am Börsenplatz Frankfurt nur ein kleiner Umsatz stattgefunden hat. Bei derartigen Auslandstiteln spiegelt ein deutscher Kursmakler jeweils nur den Kurs an der Heimatbörse wieder. Wäre zu einem bestimmten Kurs daher ein Umsatz möglich gewesen, wäre dieser theoretisch auch mit einer höheren Stückzahl denkbar gewesen.

 

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Keine Veränderungen.

* Hinweis auf mögliche Interessenkonflikte (siehe ausführliche Erklärung)

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