SIW 4/2020: America the Beautiful

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SIW 4/2020: America the Beautiful

Nach der Trump’schen Rethorik zu schließen, dürften die USA das Paradies auf Erden sein

Spielverderber Powell

Mit seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat Donald Trump weniger über die Welt, als über die USA gesprochen. Die USA seien das beste Land der Welt, hätten die boomendste Wirtschaft und seien (selbstverständlich dank ihm) wieder auf dem aufsteigenden Ast. In einem Interview am Rande legte er in Sachen Optimismus noch einmal eine Schippe drauf: Zwar seien viele Beobachter in den USA mit dem augenblicklichen Wirtschaftswachstum von mehr als 2% zufrieden, er selbst gehe jedoch davon aus, dass auch 4% möglich gewesen wären – wenn nicht die Fed mit ihren fehlgeschlagenen Zinserhöhungen dazwischengefunkt hätte. Der Dow Jones könnte 5.000 bis 10.000 Punkte höher notieren, wäre Fed Chairman Jerome Powell nicht der Spielverderber gewesen. Trump bleibt eben Trump, soviel ist klar. Die Zahlen geben ihm auf den ersten Blick auch noch Recht. Die Dynamik in den USA ist beachtlich, nicht nur in Sachen Wirtschaftswachstum, sondern auch bezüglich der Börsenentwicklung.

 

 

 

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Was Trump jedoch verschweigt ist, dass seine Politik nicht etwa einen Umschwung gebracht hätte – denn gut gelaufen war es vor seinem Amtsantritt ohnehin schon. Vielmehr hat seine Politik einen ohnehin schon lange andauernden Konjunkturzyklus noch einmal verlängert. Dies kommt allerdings zu einem gewissen Preis: 2% Wirtschaftswachstum klingen toll, sind aber 2019 mit einem Haushaltsdefizit von knapp 1 Bio. USD – satte 4,6% des US-BIP – erkauft. Relationen, die sich auch in den kommenden Jahren kaum verändern dürften. Doch eine ganz andere Frage ist, was Anleger aus den Aussagen des US-Präsidenten machen sollten? Denn tatsächlich dürfte es Trump darum gehen, seine wirtschaftlichen Erfolge in politisches Kapital umzuwandeln. Kommt diese Botschaft bei den Wählern an, dürfte er gute Chancen haben, auch 2021 noch im Weißen Haus zu sitzen. Was uns eine weitere Runde „Trumponomics“ mit all den positiven aber auch den negativen Begleiterscheinungen bringen würde.

 

Eine Taxifahrt mit Mehrwert

Der neue Smart Investor ist im Kasten – und wir nach einem arbeitssamen Wochenende mit den Kräften am Ende. Als Schwerpunktthema sind dieses Mal die Emerging Marktes dran, ein Marktsegment, das bei den Anlegern zuletzt wenig beliebt war. Warum auch, schließlich war mit amerikanischen und europäischen Titeln zuletzt mehr zu verdienen, ohne die typischen Risiken eines Investments in die Schwellenländer auf sich zu nehmen. Mit einem Resultat: Relativ gesehen sind die Aktien in den Industrieländern – insbesondere in den USA – heute deutlich teurer als die wachstumsstarken Emerging Markets. Nun kann sich diese Lücke bekanntlich auf verschiedene Arten schließen. Indem die Schwellenländer aufholen oder indem die Indizes in den Industriestaaten nachgeben, möglicherweise aber auch durch eine Kombination aus beidem. Im neuen Heft haben wir daher die volkswirtschaftlichen Aussichten der Schwellenländer beleuchtet und stellen Ihnen einige ungewöhnliche Aktien aus diesen Märkten vor.

 

Während viele Anleger bei Schwellenländern noch überwiegend an Industrie und Rohstoffe denken, haben sich diese in einigen Segmenten bereits zu Technologie-Vorreitern entwickelt. Einen hochinteressanten Gesprächspartner hätten wir auch gerne im neuen Heft gehabt: Christopher Wood, Chefstratege der US-Bank Jefferies. Der Brite mit Wohnsitz in Hongkong ist einer der versiertesten Kenner der aufstrebenden asiatischen Volkswirtschaften und gibt mit „Greed & Fear“ einen weltweit beachteten Newsletter heraus. Das Interview mit ihm klappt jedoch erst heute – auf einer Taxifahrt zum Münchener Flughafen. Trotz seines vollen Terminkalenders wird er sich jedoch Zeit für uns nehmen, denn wie sie wissen, ist der Münchener Flughafen alles andere als zentral gelegen. Quasi als Update zum Emerging Markets Thema werden Sie seine Gedanken dann im nächsten Smart Investor lesen.

 

Von Cannabis bis zum deutschen Mittelstand

Im neuen Smart Investor 2/2020, den Sie am Samstag in Ihrem Briefkasten haben werden, warten wir jedoch noch mit einer Reihe weiterer Themen für Sie auf: Nach Aufstieg und Fall der Cannabis-Aktien geben wir der Branche eine zweite Chance und beleuchten die aktuelle Entwicklung und gehen der Frage nach, ob sich der Sektor nun für ein Investment eignet. Daneben finden Sie in diesem Heft einen ausführlichen Bericht von der New Yorker Punch Card Conference, einem Value-Investing-Treffen der besonderen Art. Aus gegebenem Anlass – schließlich steht uns in den USA am 2.2. die 54. Auflage des Super Bowls ins Haus – beleuchten wir die Aussagekraft des sogenannten Superbowl-Indikators. Edelmetallfans dürfen sich auf unser Interview mit Martin Siegel freuen, der mit seinem Weißmetallefonds im letzten Jahr über 80% Performance erzielte. Über die Lage im deutschen Mittelstand und das Portfolio der Indus Holding haben wir mit deren CEO Dr. Johannes Schmidt gesprochen.

 

Musterdepot Aktien & Fonds

Mit dem aktuellen Heft haben wir auch einen Schlussstrich unter das Börsenjahr 2019 gezogen. Wie die Zahlen ausgefallen sind, lesen Sie im heutigen Musterdepot. Sie können Sie sich durch einfaches Blättern einen schnellen Überblick über die Transaktionen der letzten Wochen verschaffen.

 

 

 

Smart Investor 1/2020

Titelstory: Kapitalmarktausblick 2020: Risk on, Risk off, Risk on …

Small-Cap-Konferenzen: Alte Bekannte und neue Entdeckungen

Florida: Sonne, Wasser und Wachstum

Markettiming: Börsenerfolge dank Regeln und Sicherheitsnetz

 

 

Fazit

Donald Trump macht Weltpolitik auf seine Methode, wie sein Auftritt in Davos deutlich machte. Nachdem China und Mexiko abgearbeitet sind, dürften als nächstes die Europäer mit einem „Deal“ an der Reihe sein. Warten wir ab, wie „großartig“ dieser ausfallen wird – um in der Sprache des Donalds zu bleiben.

Christoph Karl

 

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