Corona-Spezial – Statement von Chefredakteur Ralf Flierl

Smart Investor ist, wie es der Name schon sagt, ein Investment-Magazin. Insofern besteht bei uns auch keine gesonderte medizinische Expertise. Allerdings ist die aktuelle „Corona-Krise“ derart weitgreifend und damit auch die Wirtschaft und die Börsen beeinflussend, dass nun doch einige Statements dazu erfolgen werden. Insbesondere auch deshalb, weil die Massenmedien – wieder einmal – ihrem Auftrag zur objektiven Berichterstattung in keiner Weise nachkommen.

Die folgenden Ausführungen stammen von SI-Chefredakteur Ralf Flierl und geben daher nicht die Meinung von einzelnen SI-Redakteuren oder der Redaktion als Ganzes wieder, sondern ausschließlich seine eigene. Daher ist das nun folgende Statement von Flierl in der Ich-Form abgefasst:

Vorab muss ich sagen, dass ich mit meinen folgenden Ausführungen die aufgrund des Corona-Virus (Covid-19) verursachten Krankheitsbilder nicht klein- oder schönreden will. Genauso wenig übrigens wie die Ausprägungen einer seit vielen Jahrzehnten (wenn nicht seit Menschengedenken) existierenden Grippe, die bei älteren und vor allem vorbelasteten Menschen durchaus zum Tod führen kann. Im Jahre 2017 gab es z.B. hierzulande eine schwere Grippe-Welle, die – je nach Schätzung – zwischen 10.000 und 25.000 Tote verursachte. Einen Shutdown gab es damals nicht.

Auf der Website www.euromomo.eu  werden die Todeszahlen europaweit zusammengetragen, und zwar im wöchentlichen Turnus, wir reden hier also von ganz aktuellen Zahlen. Schauen Sie selbst! Auf dieser Unterseite https://www.euromomo.eu/outputs/zscore_country_total.html sind alle Länder zusammengetragen. Es gibt derzeit keinerlei nennenswerte Ausschläge. Mit der einzigen Ausnahme von Italien, wobei auch hier der Anstieg noch absolut im Rahmen des statistisch Normalen liegt. Irgendwie schein mir die derzeitige Massenhysterie nicht ganz zu den Zahlen zu passen.

Aber betrachten wir Italien näher. Insbesondere in Norditalien, dort wiederum insbesondere die Region Lombardei und dort wiederum vor allem die Stadt Bergamo werden derzeit von den Medien als „Referenz“ dafür herangezogen, was in der übrigen Welt bald passieren wird. Aus einer italienischen Studie geht jedoch hervor, dass nur etwa 1% der dort an Corona Verstorbenen keine weitere schwere Krankheit hatten – anders gesagt: 99% waren anderweitig gesundheitlich schwer geschädigt.  Und Angelo Borrelli, der Leiter der italienischen Zivilschutzbehörde, kommentierte die italienischen Todeszahlen auf einer Pressekonferenz wie folgt: „Ich möchte aber nochmal darauf hinweisen, dass wir alle Verstorbenen zählen, dass wir nicht unterscheiden zwischen Corona-Infizierten, die gestorben sind, und denen die wegen dem Coronavirus gestorben sind“. D.h. verdeutlicht an einem Beispiel: Ein an Herzinfarkt verstorbener Italiener, bei dem das Corona-Virus post mortem nachgewiesen wurde, wird der Corona-Todeszahl hinzugerechnet. Ich glaube, diese Aussage steht für sich und muss nicht weiter kommentiert werden.

Das durchschnittliche Alter der italienischen „Corona-Toten“ liegt übrigens bei über 79 Jahren. Zudem muss man wissen, dass das italienische Gesundheitssystem seit jeher völlig überlastet ist (nur ein Drittel der Intensivbetten Deutschlands) und durch die nun von den Medien entfachte Hysterie natürlich geradezu zusammenbrechen muss. Dass es unter diesen Umständen noch zu weiteren Todesfällen (aufgrund mangelhafter Versorgung und Hygiene) kommt, kann man sich leicht vorstellen.

Wie gesagt: Die Situation dort soll nicht verharmlosend dargestellt werden, aber die genannten Hintergründe lässt man in den Medien doch eher unter den Tisch fallen.

Die veröffentlichten Zahlen hierzulande sind auch durchaus beeindruckend. Meine eigenen Recherchen bezüglich verschiedener Krankenhäuser in Deutschland zeigen vor allem eines: Ja, es werden viele Infizierte festgestellt, wirklich dramatische Fälle gibt es aber kaum. Die Intensivstationen wurden weitgehend für die akuten Corona-Fälle freigemacht. Bislang kommen sie aber nicht, bzw. bei weitem nicht im erwarteten Maße. D.h. die Intensivbetten werden in großem Stil nicht genutzt. Frage: Was passiert eigentlich mit den vielen Patienten, deren Intensivbehandlung nun deshalb nicht oder zumindest nicht in adäquatem Maße stattfinden kann? Darauf habe ich leider keine Antworten bekommen. Haben wir es hier mit unterlassener ärztlicher Hilfeleistung zu tun?

Inzwischen kennt hierzulande jeder Prof. Christian Drosten, sozusagen der „Chef-Virologe“ Deutschlands, der wohl einer der Hauptberater der Regierung ist. Tausendfach wird er täglich zitiert und es gibt sogar einen eigens für eingerichteten Podcast im Internet, in dem er jeden Werktag die Deutschen in Sachen „Corona“ auf dem Laufenden hält.

Es versteht sich von selbst, dass ich an dieser Stelle keine umfassende Analyse seiner Aussagen bringen kann, daher möchte ich den Internet-Blogger „Coach Cecil“ zu Wort kommen lassen, der wichtige Original-Aussagen in diesem Video wiedergibt und auch analysiert. Sollten Ihnen die 50 wirklich sehenswerten Minuten zu lange sein, können Sie auch gleich bei Minute 22 einsteigen, da es ab hier um Drosten’s Statements geht (aus einem Radio-Interview). Seine Aussagen und die Kommentare des Bloggers sprechen eigentlich für sich.

Fazit

Aufgrund bestimmter „Referenzregionen“, fragwürdiger Test- und Zählmethoden,  und fast schon an den Haaren herbeigezogener Schätzungen wird meiner Ansicht nach von Medien und Politik unter Anwendung verschiedenster Tricks („Macht der Bilder“; ständige Beschallung mit Wiederholungen) ein Monster auf die „Leinwand“ projiziert, welches mit der weltweiten Wirklichkeit nicht so richtig in Einklang gebracht werden kann.

Das Ganze wäre von meiner Seite auch nicht weiter kommentierenswert, wenn nicht aufgrund dieser Corona-Hysterie und eines Shutdowns für über 3 Mrd. Menschen die Welt in ein wirtschaftliches und auch gesellschaftliches Chaos gestürzt werden würde. Wie das sprichwörtliche Kaninchen vor der Schlange hockt die „ganze Welt“ notgedrungen vor dem TV-Gerät und würde nun vermutlich alles Mögliche über sich ergehen lassen. Bis jetzt sind es nur mehr oder weniger strenge Ausgangskontrollen samt Schließung von großen Bereichen des öffentlichen Lebens und das Herunterfahren eines Großteils der Wirtschaft. Aber was kommt da noch?  Langjährige „Großprojekte“ wie Massen- bzw. Zwangsimpfung, Bargeldverbot, Goldhandelsverbot. Digitale Überwachung oder Zensur sind mit einer Gesellschaft in solch einem „wehrlosen“ und verängstigten Zustand natürlich deutlich einfacher durchzusetzen.

Zum Schluss meiner Ausführungen möchte ich noch auf zwei Ärzte verweisen (es gibt noch sehr viel mehr als diese zwei), die sich um eine objektive Behandlung des Corona-Themas bemühen, aber im Mainstream totgeschwiegen werden. Ich tue das nicht deshalb, weil deren Meinung oder Ausführungen richtig sein müssen, sondern um dem geneigten Leser Möglichkeiten aufzuzeigen, wie man sich auch abseits der Herren Drosten, Wieler & Co. noch zusätzliche Meinungen einholen kann.

Da wäre zum einen Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, der einen offenen Brief bzw. eine Videobotschaft an die Bundeskanzlerin veröffentlicht hat, die wirklich stutzig macht. Zudem erscheinen mir die fast täglichen Videobotschaften des Mediziners Dr. Bodo Schiffmann hilfreich, der ständig die neuesten Zahlen kommentiert und vor allem auch neueste Forschungsarbeiten zum Thema Corona vorstellt, z.B. hier oder ganz Grundsätzliches hier. Vielleicht ist es ein guter Tipp, die regelmäßigen Statements von Prof  Drosten mit den von Schiffmann zusammengetragenen Informationen zu vergleichen. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild!

Sollten Sie wichtige Hinweise haben oder mir einen Kommentar zusenden wollen, so können Sie dies gerne unter flierl@smartinvestor.de tun.

Ich grüße Sie herzlich

 

 

Ralf Flierl