Corona-Spezial – Teil 2

Die folgenden Ausführungen stammen wie schon letzte Woche von SI-Chefredakteur Ralf Flierl und geben daher nicht die Meinung von einzelnen SI-Redakteuren oder der Redaktion als Ganzes wieder, sondern ausschließlich seine eigene. Daher ist das nun folgende Statement von Flierl in der Ich-Form abgefasst:

Dies ist der zweite Teil des „Corona-Spezial“ – und hoffentlich der letzte –, der auf den Teil 1 von letzter Woche aufbaut. Auf den ersten Teil gab es jede Menge Zuschriften, eigentlich nur Zustimmungen, und darüber hinaus einige interessante Leserbriefe mit bemerkenswerten Zusatzinformationen. So wies eine Dame darauf hin, dass die für den zu erwartenden Corona-Ansturm freigehaltenen und immer noch weitgehend leeren Betten den Krankenhäusern von den Behörden fürstlich entlohnt werden – wohlgemerkt bei vermutlich geringeren Kosten, da sich das Personal teilweise nur in Bereitschaft oder womöglich gar in Kurzarbeit befindet. Ein gutes Geschäft für die Krankenhäuser?! Ein anderer Leser erwähnte, dass ihn nach dem Tod seiner 93jährigen Tante ein Beamter mit dem Ansinnen aufsuchte, diesen Todesfall in die Corona-Statistik aufnehmen zu können. Dabei sei die Dame nachvollziehbar an Altersschwäche gestorben. Ich lasse diese beiden Aussagen einfach mal unkommentiert so stehen.

Hierzu passt auch ein Artikel auf der Website des Focus, in welchem ein internes Papier aus dem Bundesinnenministerium zitiert wird, wonach Behörden und Medien angehalten werden, gezielt Angst vor Corona zu schüren.

Derzeit ist ja die USA der Hauptbrennpunkt der Corona-Krise. Glaubt man den Medien, so sterben dort die Menschen wie die Fliegen an diesem Virus – 12.000 Tote sollen es bisher sein, alleine 2.000 innerhalb des letzten Tages. Die Zahl der Infizierten soll schon über 400.000 liegen, also mehr als ein Tausendstel der gesamten US-Bevölkerung. Bei solchen Informationen sollte man eigentlich annehmen, dass in den amerikanischen Krankenhäusern und an den davor aufgebauten Corona-Teststationen die Hölle los sei. Aber weit gefehlt. Gar nichts ist los! So zumindest erscheint es, wenn man die unzähligen Videoaufnahmen von zweifelnden Amerikanern sieht, die zu ihren örtlichen Krankenhäusern gehen, dort filmen und diese Videos dann bei Youtube einstellen. Prüfen Sie das bitte nach! Geben Sie bei Youtube.com einfach den Begriff „empty hospitals“ ein und Sie werden 100fach fündig. Der Fernsehsender RUPTLY positionierte gar vor dem riesigen Elmhurst Hospital im New Yorker Stadtteil Queens, welches als der „Hotspot“ der Corona-Krise in den USA gilt, über drei geschlagene Stunden lang eine Kamera und filmte das Geschehen nonstop, Ergebnis: Nahezu null Betrieb! Hier der Link dazu: https://www.youtube.com/watch?v=KCb-DOfFwmA. Aber Vorsicht, Sie werden vor Langeweile dabei einschlafen!

Und auch die Euromomo-Zahlen für Europa zeigen keine wirklichen Auffälligkeiten bei den Sterberaten. In Italien und Spanien liegen sie etwas über den normalen Ausschlägen, aber dies ließe sich mit den auch früher schon katastrophalen Zuständen in den dortigen Krankenhäusern erklären, welche derzeit natürlich überfordert sind. Zudem sind die augenblicklichen Todeszahlen dort auch nicht höher als in der dramatischen Influenzawelle des Jahres 2017 (mit laut Robert-Koch-Institut 25.000 Toten in Deutschland) – damals gab es nicht einmal den Gedanken an einen Shutdown. Lesen Sie hierzu bitte auch meine Ausführungen von letzter Woche.

Und auch das aktuelle Video des Bloggers Cecil Coach ist wieder sehr sehenswert. Zeigt er doch darin den Schwenk der offiziellen Meinung dahingehend auf, wie es Kritiker wie der Virologe Dr. Wolfgang Wodarg (und viele andere wie Köhnlein, Hockertz, Bhakdi, Haditsch u.a.) schon seit Anfang an behaupten, dafür aber auf das Heftigste verunglimpft wurden.

 

Szenarien & Prognosen

Sehe ich weiße Mäuse oder handelt es sich um eine inszenierte Corona-Panik, die nur die vordergründige Show für etwas ganzes anderes darstellt? Nach vielen Stunden Recherche machen aus meiner Sicht nur zwei mögliche Szenarien Sinn, wenn man wie ich unterstellt, dass das Corona-Thema von Politik, Teilen der Mediziner und Medien total aufgebauscht wird.

Die erste und naheliegende These, die wir auch schon im aktuellen Heft 4/2020 an mehreren Stellen angerissen hatten, ist, dass im Zuge des Shutdowns und der Panik unter den Menschen Raum und „Hinnahmebereitschaft“ für weitreichende Änderungen bei Gesetzen und Verordnungen sowie eine Umgestaltung des  Finanzwesens geschaffen wurde. Genau dies kann man in vielen Ländern schon beobachten. Da das ganze fast weltweit passiert, könnte einem hier der Gedanke an eine „neue Weltordnung“ mit zentralistischer Ausprägung in den Sinn kommen – George Orwell mit seiner Zukunftsvision „1984“ ließe grüßen…

Das zweite Szenario wirkt auf den ersten Blick noch sehr viel weiter hergeholt: Es mehren sich nämlich Hinweise (leider nicht zitierbar, nicht zuletzt deshalb, weil das dabei auftauchende Text- und Bildmaterial höchst „verstörend“ wirken kann), dass der aktuelle Shutdown und zeitgleich die gigantische Mobilisierung von medizinischem Personal (samt freien Krankenhaus-Kapazitäten) und auch US-Militär-Einsätzen gleichzeitig in mehreren Ländern einer bislang noch nicht offiziellen Operation dienen. Hierzu muss man wissen, dass US-Präsident Trump schon seit Anbeginn seiner Amtszeit Gesetze und Maßnahmen im Kampf gegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, Korruption, Menschen- und Drogenhandel, Kinderhandel und Pädophilie verabschiedet bzw. in die Wege geleitet hat. Er sprach des Öfteren davon, den Sumpf trocken legen zu wollen (Zitat: „drain the swamp“). Dabei sollen die drahtziehenden Kreise über riesige weltumspannende Infrastrukturen mit Beziehungen in höchste politische Ebenen verfügen. Deren Bekämpfung sei nur mit einem international konzertierten Schlag möglich, der schon seit einigen Tagen laufe. Angeblich soll die Zahl der zu befreienden Opfer mehrere Zehntausend Menschen, vor allem Kinder, betragen. Klingt wie aus einem schlechten Hollywood-Film, oder? Apropos: Den Quellen nach sollen viele Hollywood-Größen in die zu bekämpfenden Netzwerke involviert sein.

 

Die Konsequenzen?

Die Auswirkungen der beiden vorgestellten Szenarien wären vermutlich recht unterschiedlich. Im naheliegenden „1984 Szenario“ würde nach Beendigung der Corona-Maßnahmen insbesondere des Shutdowns vermutlich erst einmal allgemeine Erleichterung eintreten. Über die Zeit würden dann allerdings die neuen Gesetze und Eingriffe des Staates in das Vermögen und Privatleben der Bürger zu einer sinnbildlichen Strangulierung von Freiheit und Eigentum führen. Da die Tendenzen hierzu schon länger zu beobachten sind, behandelt Smart Investor in jeder November-Ausgabe (jeweils Nr. 11 eines Jahres mit dem Titel „Kapitalschutz-Report“, kann mit Passwort online nachgelesen werden) die entsprechenden, auch mutmaßlichen weiteren Entwicklungen sowie gegebenenfalls Schutzmaßnahmen.

Im „Hollywood-Szenario“ könnte es genau umgekehrt verlaufen: Zunächst würde es  vermutlich zu einem weltweiten massenpsychologischen Schock angesichts der aufgedeckten unglaublichen Verbrechen von vielen namhaften und teils auch beliebten Persönlichkeiten kommen. Je nachdem wie diese Schockstarre „genutzt“ würde, wäre sowohl ein Fortgang à la „1984“ als auch ein völlig anderer (positiver?) möglich. Die Einmaligkeit eines solchen Ereignisses macht es aber aus heutiger Sicht nicht möglich, sehr viel Konkretes vorherzusagen. In diesem Zusammenhang sei nur auf die Aversion von US-Präsident Donald Trump gegenüber der US-Zentralbank Federal Reserve genannt: Diese „Fed“ zusammen mit anderen großen Zentralbanken, vor allem der EZB ist aus Sicht von Smart Investor ursächlich für viele Probleme in der Welt, wie wir in vielen Beiträgen schon herausgearbeitet haben, z.B. in unserer Heftbeilage „Schöne neue Welt“ (in Heft 1/2020), in unserer großen Sonderausgabe „Gutes Geld“ aus dem Jahre 2011 oder aber jüngst im Gastbeitrag von Thorsten Polleit in Heft 3/2020 (S. 23 bis 25).

Donald Trump bereitete seine Bevölkerung in einer Pressekonferenz schon mal auf einige „sehr schwierige Tage“ (während Ostern?) mit „mehreren Tausend Toten“ vor. Die Art und Weise, wie er es sagte, lässt für beide vorgestellten Szenarien Raum.

Abschließend sei natürlich noch auf unsere baldige neue Ausgabe 5/2020 hingewiesen (Erscheinungstermin: 25. April), in welcher wir die Situation je nach dann vorherrschendem Kenntnisstand bewerten und analysieren werden.

Mit den besten Wünschen

 

 

Ralf Flierl