„Sie ist wieder da!“

Titelbild: © photoschmidt – stock.adobe.com

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Über die nicht ganz unerwartete Rückkehr der Inflation

Inflationsrekorde

Nun ist es also geschehen. Die Inflationsraten ziehen an. Das statistische Bundesamt meldete für den Mai 2021 einen Zuwachs des allgemeinen Preisniveaus von +2,5% gegenüber dem Vorjahr. Damit ist diese noch vorläufige Zahl der höchste Wert seit September 2011. In den USA ist der Preisanstieg sogar der höchste seit dem Jahr 2008, hinsichtlich der Kernrate sogar der höchste Anstieg seit knapp 40 Jahren! Der Anstieg ist also ein globales Phänomen und er kommt trotz – oder wegen?! – der Lockdown-geschädigten Volkswirtschaften nicht ganz überraschend. Denn so fragwürdig die Maßnahmen der Regierungen in Bezug auf die Bekämpfung des Corona-Virus auch sein mögen – die Kritiker erhielten nun weiteren Auftrieb durch eine aktuelle Studie der Uni München –, die verheerenden Auswirkungen auf zahlreiche Branchen sind sicher.

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Künstlich erzeugter Stress

Neben echten Umsatzausfällen durch Unternehmensschließungen kam und kommt es zu weitreichenden Beschädigungen von (internationalen) Lieferketten, worüber wir auch im aktuellen Smart Investor 6/2021 berichten. Gerade zur Lieferkettenproblematik haben uns zuletzt mehrere Unternehmer erklärt, dass sie sich nun verstärkt Material und sogar Kartonagen auf Lager legen, um keinen Abriss ihres Geschäfts zu riskieren – sofern sie dieser Waren überhaupt habhaft werden. Eine höhere Lagerhaltung bedeutet aber temporär noch mehr Nachfrage und diese ist kaum preiselastisch, wenn Engpassartikel ansonsten eine ganze Produktion lahmlegen würden. Preisverhandlungen waren gestern. Die Vorstellung, man könne die Wirtschaft einfach ab- und wieder anschalten, ist offensichtlich naiv. Andererseits ist es genau dieses Stopp-and-Go-Politik aus Lockdowns und Wiedereröffnungen, die sogar noch zusätzliche, preistreibende Nachfragespitzen erzeugt.

Steuern und Basiseffekte

Ebenfalls ein Stressfaktor für die Wirtschaft sind Steuererhöhungen, die mit voller Wucht auf das Preisgefüge durchschlagen. Besonders deutlich wird das bei den Energiekosten, bei denen, zusätzlich zum Basiseffekt des markanten Preistiefs der Ölpreise aus dem Vorjahr, seit Januar 2021 auch die sogenannte CO2-Steuer zuschlägt. Spötter bemerkten immerhin, dass diese neue Steuer einer der wenigen messbaren Erfolge von Regierungsmaßnahmen auf das Klima sei – auf den kältesten April seit Jahrzehnten folgte der kälteste Mai seit Jahrzehnten. Aber Spaß beiseite, die Energiepreise sind durch diese Gemengelage mit einem Plus von +10% besonders kräftig gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dagegen steckt ein weiterer Steuereffekt aktuell noch nicht einmal in der Preisentwicklung: Die Corona-bedingte – was ist in diesen Tagen eigentlich nicht „Corona-bedingt“?! –, temporäre Senkung der Umsatzsteuer von 19% auf 16% bzw. von 7% auf 5% im Zeitraum vom 1. Juli 2020 bis zum 31. Dezember 2020. Den Basiseffekt dieses „Konjunkturpakets“, das in einigen Branchen vor allem einen immensen Verwaltungsaufwand produziert hatte, werden wir also erstmals in den Preiszahlen des Monats Juli sehen. Mit den Zahlen für Januar 2022 verschwindet dieser Basiseffekt dann aber entsprechend wieder aus der Zeitreihe.

Statistische Augenauswischerei

Das allerdings ist lange nicht bei jedem Basiseffekt der Fall. Zwar würde die CO2-Steuer ab Januar 2022 ebenfalls aus der Zeitreihe verschwinden, allerdings hat sie das Preisniveau dennoch dauerhaft erhöht. Das „Verschwinden“ ist also lediglich ein statistisches Artefakt der jährlichen Berechnungsweise. Aus Sicht von Einkommensbeziehern und Geldvermögensbesitzern ist diese jährliche Berechnungsweise daher reine Augenauswischerei, denn die Kaufkraft der erlangten bzw. bereits angesparten Geldeinheiten hat sich durch die Steuer dauerhaft (!) geschmälert. Zudem ist der Satz der CO2-Steuer auch nicht bei 25 EUR pro Tonne CO2 fixiert, sondern soll jedes Jahr weiter steigen. Es lohnt sich also, genauer hinzusehen, wenn die aktuellen Preissteigerungen vorschnell als reine „Basiseffekte“ wegerklärt werden sollen.

Imaginierter Trade-Off

Nach einer weiteren, ebenfalls wenig überzeugenden Argumentation soll eine höhere Inflation irgendwie gar nicht so schlecht sein, weil sie irgendwie Arbeitsplätze schütze. An dieser Stelle wird dann gerne die Deflation als jener Popanz aufgebaut, der zu Kaufzurückhaltung und damit zu einer rückläufigen Wirtschaft führe. Im Prinzip folgt dieses Argument der sogenannten Phillips-Kurve, der zu Folge es eine Trade-off-Beziehung zwischen Inflation und Arbeitslosigkeit geben soll. Ohne hier in die Tiefe der Diskussion einsteigen zu können, gibt es etliche Beispiele ganzer Volkswirtschaften, in denen stabile Preise und Wirtschaftswachstum Hand in Hand gingen – und wir meinen hier echte stabile Preise mit einer Preissteigerungsrate von 0% und nicht die willkürlich von Notenbanken festgelegte „Inflation Light“ von 2% p.a. Auch die Tech-Branche, über Jahrzehnte aufgrund des technischen Fortschritts durch einen atemberaubenden Preisverfall geprägt, lag nicht etwa darnieder, sondern boomte. Kaufzurückhaltung?! Fehlanzeige! Wäre Inflation ein Erfolgsrezept, dann würde in Venezuela und Zimbabwe Vollbeschäftigung herrschen.

Rosa Geldelefanten

Das sind natürlich zwei extreme Beispiele, aber sie illustrieren wesentliche Fakten: Bei all den Ursachen der „Inflation“, die derzeit zu lesen sind (Ölpreise, Baumaterialien, Lieferketten, etc.), ist und bleibt die mit Abstand wichtigste Ursache auch die am wenigsten thematisierte – die Aufblähung der Geldmengen durch die Notenbanken. Daher benennen Austrians dieses Aufblasen auch als die eigentliche Inflation. Es hat sich zudem immer und immer wieder als reine Illusion erwiesen, dass die Notenbanken oder die Politik kontrollieren könnten, wann und welche Wege sich die so geschaffene zusätzliche Kaufkraft suchen wird. Treibt sie die Aktienkurse in die Höhe, dann klopft sich die Politik angesichts des Wirtschaftsaufschwungs auch noch selbstgerecht auf die Schultern. Treibt das Geld dagegen die Preise normaler Güter, wird mit dem Finger auf saudische Scheichs, russische Oligarchen oder australische Kohlegiganten gezeigt – Hauptsache, der Verursacher ist weit weg.

„Große Klopapierkrise 2020“

Dabei, das hat die „Große Klopapierkrise“ des Jahres 2020 gezeigt, kann man durchaus ein paar Tendenzaussagen wagen, wo sich Inflation zeigen wird und wo nicht. Preissteigerungen entstehen dort, wo Güter (temporär) knapp sind, aber kontinuierlich benötigt und kaum substituierbar sind. Energie und Nahrung sind in dieser Hinsicht Klassiker – und da ist Toilettenpapier nur die Fortsetzung der Nahrung mit anderen Mitteln. Zwar fällt bei verderblicher Ware das Hamstern weg, aber es werden dort eben auch keine privaten Lager aufgebaut, die die künftige Nachfragesituation entlasten könnten. Niemand stellt das Essen ein, nur weil Nahrungsmittel teurer geworden sind. Auch, wenn es manch einem gut täte. Die Regierung ruft in solchen Fällen dann gerne „Haltet den Dieb!“ in Richtung von Produzenten und Handel, obwohl man dort eigentlich wissen sollte, dass die instrumentalisierten Notenbanken erst die Voraussetzungen für steigende Preise geschaffen haben.

Wenn es der Hauptprofiteur übertreibt

Es darf dabei auch nicht übersehen werden, dass der Staat einer der großen Profiteure einer moderat inflationären Entwicklung ist: Sie entwertet schleichend die Staatsschulden und schiebt selbst den normalen Facharbeiter unaufhaltsam in Richtung nominaler (!) Spitzenverdiener, wo er dann automatisch noch stärker geschröpft wird. Die Bewertung der Inflation als einer weiteren, aber verdeckten Steuer ist also derart zutreffend, dass dies vermutlich deshalb so vehement bestritten wird. Solange sich das Ganze auf einem Niveau abspielt, an das sich die Menschen gewöhnt haben – deshalb wohl auch die gebetsmühlenartige Wiederholung des „Inflationsziels“ von 2% p.a., bei dem frecher Weise sogar eine Abweichung nach unten als gefährlich kommuniziert wird –, kommt es kaum zu Ausweichreaktionen der Wirtschaftssubjekte. Verfestigt sich aber der Eindruck, dass die Inflation hoch bleibt oder gar weiter steigt, wird zwangsläufig nach Alternativen zum Geld gesucht. Diese Schlussphase der Inflationspolitik nennen die Austrians bekanntlich Crack-up-Boom, und diese Katastrophenhausse ist nichts anderes als eine Fluchtbewegung aus einem immer sichtbarer unrettbaren Geldsystem.

Meister im Herunterrechnen

So weit sind wir freilich noch nicht. Allerdings sind wir in der Anlaufphase zu einem solchen Boom. Dazu müssen wir uns fragen, was eine ausgeprägte Inflationsmentalität der Wirtschaftssubjekte auslösen könnte. Da sind an erster Stelle die Preissteigerungen selbst zu nennen. Sie erzeugen das zutreffende Gefühl, dass immer weniger Kaufkraft in der Tasche ist. Warum aber werden diese Preissteigerungen so schnell nicht wieder verschwinden? Zum einen liegt das an den Erzeugerpreisen, die aktuell schneller steigen als die Konsumentenpreise. Auf dem Weg zum Endkunden sind also noch weitere Preissteigerungen in der Pipeline. Vor allem aber sind da wieder die Notenbaken: Normalerweise würden sie in einer Phase deutlich anziehender Preise damit beginnen, die Geldpolitik zu straffen, um jede Inflationsmentalität bereits im Keim zu ersticken – die Geldmengenausweitung wurde gedrosselt und die Zinsen erhöht. Beides können sie aber im Hinblick auf die Verschuldung der Staaten derzeit nicht leisten, wollen sie nicht unmittelbar den großen Kladderadatsch mit Bank- und Staatspleiten, sowie allgemeinem Chaos riskieren. Da ist die Inflation das kleinere Übel. Was bleibt sind verbale Maßnahmen: Die Inflation wird kleingeredet – ein Basiseffekt hier, eine Sondersituation da und viele Erklärstücke, warum wir niemals wieder eine echte Inflation bekommen werden. Die Statistikämter sind zudem wahre Meister im Herunterrechnen von Preissteigerungen (Stichworte: Abgrenzung der Warenkörbe, Substitution, Hedonik, etc.) und viele Medien sekundieren nur allzu bereitwillig.

Rohstoffjahre vs. Aktienjahre

Ist das viele Geld dann nicht auch weiter ein Treiber für die Aktienmärkte? Ja und nein. Natürlich werden sich die vagabundierenden Billionen in alles flüchten, was werthaltig ist. Anteile an einem Unternehmen mit gesunder Bilanz und/oder erprobten Geschäftsmodell und/oder guten Zukunftsaussichten sind allemal besser als Papierbündel in der Hand oder Nullen auf dem Konto. Aber Geldanlage ist immer auch ein Thema relativer Entwicklungen und in Inflationsphasen haben Rohstoffe Aktien in der Regel deutlich überflügelt. Es gibt inzwischen viele Hinweise für den Rohstoffboom, nicht zuletzt die Kursentwicklung selbst, und das ist für die Aktien jener Unternehmen, die nicht gerade selbst Rohstoffproduzenten sind, dann auch ein echtes Kostenproblem. Rechnen Sie also mit einem Abschmelzen der Gewinne jener Unternehmen, die wenig Preissetzungsmacht haben. Angesichts hoher Aktienbewertungen kann das auch zu einem echten Problem für die Kursentwicklung werden.

Zu den Märkten

Ein interessanter Indikator in dieser Hinsicht ist das Gold, das eben nicht nur Rohstoff ist, sondern auch als Geldalternative wahrgenommen wird. Eingefleischte Gold Bugs halten es ohnehin mit J.P. Morgan, demzufolge lediglich Gold Geld sei, während alles andere nur Kredit ist. Wie auch immer. In dem langfristigen Goldchart (vgl. Abb., oberer Teil) sieht man einen deutlichen Aufschwung des gelben Metalls über die letzten drei Jahrzehnte. Vor dem Hintergrund einer tatsächlich kontinuierlichen und phasenweise auch beschleunigten Geldentwertung im Sinne einer Aufblähung der Geldmengen ist das gut zu verstehen. Betrachten wir aber den unteren Teil – das Verhältnis von Gold zum S&P500 in Prozent – dann sehen wir, dass Aktien nach dem medialen Ende der Finanzkrise wieder zu Outperformern wurden, Gold hatte also relativ den Rückwärtsgang eingelegt. Der Tiefpunkt dieser Entwicklung lag im Jahr 2018. Seitdem stabilisiert sich der Goldpreis wieder relativ zu den US-Aktien und wagte im Rahmen der ersten Corona-Krise (Frühjahr 2020) einen, allerdings gescheiterten Ausbruchsversuch. In diesem Zusammenhang ist auch zu berücksichtigen, dass in den letzten Jahren viel von der Nachfrage nach alternativem Geld, insbesondere des jüngeren und technikaffinen Publikums, in Kryptogelder wie Bitcoin oder Etherum abgeleitet wurde. Dass dort die Kurse zuletzt stotterten (vgl. unser SIW-Newsletter vom 19. Mai), dürfte nun auch ein wenig zur Wiederentdeckung der lange vernachlässigten Edelmetalle beigetragen haben. Relativ ist allerdings noch gar nicht so viel passiert, wie der untere Chart zeigt. Es ist also sehr gut möglich, dass sich die Relation erneut deutlicher zu Gunsten des Goldes verschieben wird, was allerdings auch – zumindest teilweise – aus einer Aktienschwäche resultieren könnte.

In eigener Sache / Urlaubszeit

In dieser und der nächsten Woche ist unser Büro leider nur schwach besetzt. Darunter kann tageweise der Telefondienst etwas leiden. Wir bitten Sie, das schon jetzt zu entschuldigen, aber auch Smarties müssen manchmal kurz in den Urlaub gehen. In der Zwischenzeit bitten wir Sie, uns Ihre Anliegen vorzugsweise per Mail mitzuteilen. Diese werden baldmöglichst bearbeitet und für die Einhaltung eventueller Fristen zählt selbstverständlich das Datum des Maileingangs. Ab dem 14.6. sind wir dann wieder voll besetzt und auch persönlich wie gewohnt gut zu erreichen. Wir hoffen auf Ihr Verständnis.

Musterdepots & wikifolio

In der Rubrik Musterdepots & wikifolio berichten wir heute noch einmal über den Fortgang der Ereignisse bei Solutions 30. Sie können sich dort durch einfaches Blättern einen schnellen Überblick über die Transaktionen der letzten Wochen verschaffen.

Fazit

Sie war längst totgesagt und mancher glaubte, die Notenbanken könnten tatsächlich jede beliebige Menge an Geld schöpfen, und das Schlimmste, was passieren könnte, wären noch einmal weiter steigende Aktien. Dass es auch anders – und schlechter – geht, zeigen die Preisdaten vieler Länder mit weit geöffneten Geldschleusen. Das Thema Inflation wird uns erhalten bleiben.

Ralf Flierl, Ralph Malisch

Smart Investor 6/2021:

Titelstory: Warren und die Copycats

Lieferketten: Ohne Input kein Output

Ungarn: Bodenständig und modern

Healthcare: Biotechnologie beflügelt den Sektor

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