Grafik der Woche – Für Dividendenbringer sind steigende Zinsen Gift

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In der vergangenen Woche hatten wir unter dem Titel „Steigende Zinsen sind nicht automatisch ein Kurskiller“ darauf hingewiesen, dass zehnjährige US-Anleiherenditen in der Regel erst ab einem Niveau von 5% die Aktienkurse belasten.

 

Ergänzend dazu gibt es auch sehr interessante Erkenntnisse, wie Aktien mit unterschiedlicher Dividendenrendite auf ein unterschiedliches Zinsumfeld reagieren. Dabei zeigt sich basierend auf einer vom US-Finanzinformations- und Analyseunternehmen Morningstar veröffentlichten Grafik, die Dividendenangaben von der Kenneth R. French Data Library beinhaltet, zunächst generell betrachtet erst einmal folgendes: Über einen Zeitraum von Juli 1927 bis Dezember 2013 warfen die Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen über alle Zinsperioden hinweg gesehen die beste Performance ab. Dabei handelt es sich um ein inzwischen allgemein bekanntes und anerkanntes Ergebnis.

 

Sehr gut dazu passt auch, dass die Performance mit sinkender Dividendenrendite abnimmt und bei Aktien, die überhaupt nichts ausschütten, am niedrigsten ist. Nur mit relativ wenigen Abweichungen dazu fallen die Performance-Werte aus, die sich für Phasen ergeben, in denen sich die Märkte in einem fallenden oder in einem neutralen Zinsumfeld bewegen. Wobei in dieser Phase ebenfalls wenig überraschend im Schnitt die besten Performance-Ergebnisse eingefahren werden konnten.