Aktien Update – Indus Holding AG

Mit guten Zahlen für das erste Quartal 2017 konnte die Beteiligungsgesellschaft Indus Holding die Aktionäre erfreuen. Der Umsatz der Holding stieg um 14,5%, das EBIT im Jahresvergleich um 13,8%. Mit zwei weiteren Akquisitionen von Mittelständlern aus dem Bereich der Automatisierungs-, Mess- und Regeltechnik konnte Indus zudem die Basis für das weitere Wachstum legen. Mit dem Zukauf der M+P-Gruppe aus Hannover, einem Spezialisten für Messtechnik, sowie der Akquisition der PEISELER-Gruppe aus Remscheid, einem Anbieter hochpräziser Teilgeräte und Schwenkeinrichtungen für Werkzeugmaschinen in modernen Fertigungs- und Bearbeitungszentren, wurde das attraktive Maschinen- und Anlagenbausegment weiter ausgebaut.

Der INDUS-Vorstand bestätigte seine vorsichtige Guidance und geht von einem Anstieg des Jahresumsatzes auf mehr als 1,5 Mrd. Euro und einem operativen Ergebnis (EBIT) zwischen 145 und 150 Mio. Euro aus. „Bei einem in Summe sehr guten ersten Quartal soll in den kommenden Monaten der Fokus auf einer erfolgreichen Umsetzung der bekannten Restrukturierungsprojekte zweier Gesellschaften in den Segmenten Fahrzeug- und Metalltechnik liegen“, so Jürgen Abromeit, der CEO des Unternehmens. „Die Weiterentwicklung des Portfolios über Innovationsförderung sowie neue Zukäufe auf erster und zweiter Ebene bleibt natürlich zentraler Baustein unserer Strategie. Hier konnten wir auch in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres unseren Wachstumsweg weiter gehen,“ so Abromeit.

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SI-Kommentar:

Indus bleibt bei seinem konservativen Ansatz. Mit der erneuerten Prognose liegt das Unternehmen unter den Analystenschätzungen. Was Raum für positive Überraschungen lässt. Allerdings war Indus nie eine Aktie, die Anleger anhand von Quartalszahlen und der kurzfristigen Meinung von Analysten bewerten sollten. Vielmehr lohnt sich bei der Holding aus Bergisch Gladbach der Blick auf die Historie und die Kontinuität bei Umsatz und Ertrag. Und hier kann Indus auch über einen kompletten Konjunkturzyklus mehr als überzeugen. Die Aktie bleibt langfristig ein Kauf. Im nächsten Smart Investor, der Ende Mai erscheint, können Sie ein Interview mit dem Indus CEO Jürgen Abromeit lesen.

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