Grafik der Woche – Aus den Augen …

 

Ruhig ist es geworden. Seit der Einführung zweier Futures im Dezember 2017, die es erstmalig ermöglichten, den Bitcoin professionell zu shorten, befindet sich die Kryptowährung im Rückwärtsgang. Gegenüber dem US-Dollar büßte er mehr als zwei Drittel des Wertes am Allzeithoch ein.

Betrachtet man den Chart, sind derart ausgedehnte Korrekturen dennoch kein absolutes Novum. Mithilfe von Pfeilen haben wir das Ausmaß der Kursrückgänge der Jahre 2012, 2013 und 2014/25 markiert und am Allzeithoch abgetragen. Fazit: Die aktuelle Korrektur ist so steil, wie die sehr steile Korrektur des Jahres 2013 (oranger Pfeil). Hinsichtlich der zeitlichen Ausdehnung hat sie diese aber bereits übertroffen. Wäre der blaue Korrekturpfeil die entscheidende Orientierung, dann könnte der Bitcoin gegen den US-Dollar sogar noch bis weit in das Jahr 2019 hinein fallen.

Was sich gegenüber den Jahren 2014/15 allerdings verändert hat, ist die massive Beteiligung breiterer Anlegerkreise, die Ende 2017 auf die Krypto-Revolution aufgesprungen waren. Entsprechend könnte der Verkaufsdruck also tatsächlich noch eine Weile anhalten. Dies umso mehr, als im Zeitablauf andere Coins erstarken können, die dem Bitcoin im Zuge eines erneuten Krypto-Hypes den Rang ablaufen.

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