Smart Investor 10/2019: Buy HELMA Eigenheimbau AG

Das Wertvollste an Immobilien sind in der Regel nicht die Ziegel und der Beton, sondern der Boden, auf dem die Gebäude stehen. So dürften die bestehenden Gebäude in Boomregionen wie München weniger zu den märchenhaften Preisanstiegen beigetragen haben als die Knappheit an Bauflächen – ein Prinzip, das auch Helma Eigenheimbau (WKN: A0EQ57)verinnerlicht hat: Der Hersteller von Einfamilienhäusern in Massivbauweise ist seit mehr als 30 Jahren auch als Bauträger tätig und sitzt auf einem riesigen Bestand an unbebauten „Vorratsgrundstücken“. Helma errichtet Eigenheime und Wohnungen in Ballungsgebieten und deren Speckgürteln. Im vergangenen Jahr gelang ihr dabei das Kunststück, trotz der guten Baukonjunktur zweimal ihre Prognose kürzen zu müssen. Ursächlich dafür waren überlastete Behörden, die oft den Baubeginn verzögerten, sowie die Knappheit an Handwerkern, was höhere Kosten zur Folge hatte.

Die Aktie gab in der Spitze mehr als 40% vom Höchststand ab. Helma begegnete dem Luxusproblem der zu hohen Nachfrage mit einer Konzentration auf die Marge statt auf das Umsatzwachstum. Mit Erfolg: Das Jahr 2018 wurde zwar mit sinkenden Umsätzen (253,3 Mio. EUR; 2017: 267,4 Mio. EUR) abgeschlossen – das Ergebnis je Aktie verzeichnete mit 3,63 EUR (Vj: 3,25 EUR) allerdings einen Rekordwert. 2019 ist nun auch wieder umsatzseitig mit einem Sprung zu rechnen, das Ergebnis dürfte einen neuen Rekordwert erreichen. Angesichts stetig steigender Baukosten sprechen die günstigeren Kosten für Häuser von der Stange. Für die Aktie spricht daneben vor allem das Portfolio an Baugrundstücken, auf denen sich in den nächsten Jahren 3.400 Häuser und Wohnungen im Wert von knapp 1,4 Mrd. EUR bauen lassen. Mit einem KGV von neun für 2019 wird die Aktie dagegen bewertet wie ein hochriskanter Projektentwickler. Anleger, die mit stabilen Immobilienmärkten rechnen, können hier zugreifen.

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